[imc-presse] PM: Tausende demonstrieren in Köln für Freilassung von Abdullah Öcalan

Konföderation der Gemeinschaften Kurdistans in Deutschland info at kon-med.com
Sat Nov 8 16:49:44 CET 2025


*„Dem Frieden den Weg ebnen – Freiheit für Abdullah Öcalan“*
PRESSEMITTEILUNG von KON-MED – Konföderation der Gemeinschaften 
Kurdistans in Deutschland e.V.
Köln, *8. November 2025*

*Tausende demonstrieren in Köln für Freilassung von Abdullah Öcalan*

Nach Angaben der Veranstalter:innen haben heute mehrere tausend Menschen 
in Köln unter dem Motto *„Freiheit für Abdullah Öcalan – Politische 
Lösung der kurdischen Frage“* demonstriert. Der Protestzug setzte sich 
vormittags von der *Deutzer Werft* in Bewegung, zog durch die Kölner 
Innenstadt und endete am Nachmittag mit einer Abschlusskundgebung zurück 
an der Deutzer Werft.

Die Demonstration wurde von den europäischen kurdischen Dachverbänden 
*TJK-E* und *KCDK-E* organisiert und von *KON-MED* unterstützt. Neben 
zahlreichen Teilnehmenden aus verschiedenen Bundesländern kamen Menschen 
mit kurdischen Wurzeln auch aus mehreren europäischen Ländern nach Köln, 
außerdem nahmen zahlreiche Unterstützer:innen aus der deutschen 
Community teil.

Auffällig war die starke Beteiligung von Frauen, die in eigenen Blöcken 
vorausgingen. Künstlerische Beiträge prägten das Geschehen; auf der 
Abschlussbühne traten unter anderem *Hozan Şemdîn, Hekîm Sefkan, Meral 
Alkan, Diyar Gerilya* und *Hozan Figen* sowie Mitglieder der 
Kulturinitiativen *Hunera Mizgîn* und *TEV-ÇAND* auf. Große Porträts 
Öcalans und Banner mit Forderungen wie *„Schluss mit Isolation, Folter 
und Rechtsbruch – Freiheit für Öcalan“* waren präsent; immer wieder 
forderten die Teilnehmenden die Freilassung des kurdischen 
Repräsentanten Abdullah Öcalan, eine politische Lösung der kurdischen 
Frage und riefen *„Jin, Jiyan, Azadî“ (dt. Frauen, Leben, Freiheit)*.

Die Demonstrierenden riefen auch zu einem verstärkten Engagement 
europäischer Staaten für den Friedensprozess auf. In Redebeiträgen und 
Statements wurde die Notwendigkeit betont, statt Repression und 
Kriminalisierung den Raum für politischen Dialog und verlässliche 
Verhandlungen zu schaffen.

Abdullah Öcalan richtete aus dem Gefängnis von Imrali eine Botschaft an 
die Teilnehmenden und bezeichnete die große Mobilisierung als wichtigen 
Beitrag zu Frieden, Demokratie und einer politischen Lösung der 
kurdischen Frage. Er betonte, dass Freiheit, Demokratie und gleiche 
Bürgerrechte untrennbar miteinander verbunden seien und die 
Demonstration neuen Mut für den Friedensprozess schenke.

*Ruken Akça, Ko-Vorsitzende von KON-MED, erklärte:*
„Die heutige Beteiligung macht deutlich: Bürger:innen aus ganz Europa 
fordern eine politische Perspektive statt Unterdrückung und 
Diskriminierung. Freiheit für Abdullah Öcalan und die Schaffung 
verhandelbarer Rahmenbedingungen sind Grundvoraussetzungen für einen 
dauerhaften Frieden in der Region.“

Unter den Teilnehmenden waren auch bekannte Vertreter:innen der 
kurdischen Zivilgesellschaft; aus Amed (Diyarbakır) war Keskin Bayındır, 
Ko-Vorsitzender der Partei der Demokratischen Regionen (DBP), angereist 
und nahm an der Demonstration teil. Zahlreiche weitere Initiativen, 
Künstler:innen und zivilgesellschaftliche Gruppen unterstützten den Protest.

Die Demonstration verlief nach Veranstalter:innenangaben friedlich. 
KON-MED dankt allen Teilnehmenden, den Ordner:innen, den Sanitätskräften 
sowie den Menschen vor Ort, die zur Sicherheit und Organisation 
beigetragen haben.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir gerne per Mail zur 
Verfügung.

* KON-MED – Konföderation der Gemeinschaften Kurdistans in Deutschland e.V.*

-- 
KON-MED – Konföderation der Gemeinschaften Kurdistans in Deutschland e.V.
Dorstener Straße 13a
44787 Bochum

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