[imc-presse] [attac-d-presse] China-Konferenz in Köln: Differenziertes Bild gezeichnet / 300 Teilnehmer*innen
Pressestelle Attac Deutschland
presse at attac.de
Mon Mar 23 11:56:35 CET 2026
Pressemitteilung
Attac Deutschland
Frankfurt am Main, 23. März 2026
*Chinas Rolle in der Welt besser verstehen*
*300 Teilnehmer*innen bei Konferenz "China und wir – Perspektiven für
Frieden, Menschenrechte und sozial-ökologischen Wandel" am Wochenende in
Köln
*
Eine breite Palette an Fragen zu China diskutiert haben am Wochenende
300 Teilnehmer*innen der Konferenz "China und wir – Perspektiven für
Frieden, Menschenrechte und sozial-ökologischen Wandel" an der
Universität Köln. Eingeladen zu der Konferenz hatten der Lehrstuhl für
Moderne China-Studien am Ostasiatischen Seminar und das Global South
Studies Center (GSSC) an der Universität zu Köln in Kooperation mit
Attac Deutschland und anderen Organisationen.
Das Ziel der Konferenz, einen Diskursraum über das vielfältige China,
seine innere Verfassung, seine Stellung in der Welt und über unser
Verhältnis zu dem riesigen Land zu schaffen, ist nach Ansicht der
Organisator*innen in den 28 Foren und Workshops voll erfüllt worden.
"Gemessen an der Bedeutung, die China für die globale Wirtschaft und den
sozial-ökologischen Umbau, für den Erhalt einer regelbasierten
Weltordnung oder für die globalen Geschlechterverhältnisse hat, ist
unser Wissen über China sehr unzureichend. Dem wollten wir mit unserem
Kongress entgegenwirken", sagt Carmen Junge von Attac, eine der
Organisatorinnen der Konferenz. "Wir haben viele produktive Diskussionen
mit dem richtigen Maß an Kontroversen erlebt, die unser Chinabild
erweitert oder auch korrigiert haben. Wenn zum besseren Verständnis
gehört, sich in unterschiedliche Perspektiven hineinzuversetzen, ist uns
das in vielen Veranstaltungen gelungen, ohne alle Fragen erschöpfend
behandeln zu können."
Professor Felix Wemheuer, dessen Lehrstuhl für China-Studien an der Uni
Köln die Konferenz ausrichtete, ist mit dem Verlauf sehr zufrieden: "Wir
wollten mit der Konferenz eine größere Debatte einleiten und den Blick
auf China jenseits von Klischeebildern schärfen. Das haben wir aus ganz
unterschiedlichen Blickwinkeln getan und an der Aufgabe gearbeitet, ein
kritisches Verständnis der gesellschaftlichen Entwicklungen zu China zu
vermitteln, ohne dabei in das Horn westlicher Konfrontationspolitik zu
stoßen."
*Für Rückfragen: *
* Carmen Junge, Attac Deutschland, carmen.junge at attac.de, +49 173 3164647
* Prof. Felix Wemheuer, Universität zu Köln, Ostasiatisches Seminar -
China-Studien, felix.wemheuer at uni-koeln.de, +49 221 470-5401
* Thomas Eberhardt-Köster, Attac Deutschland,
thomas.eberhardtkoester at attac.de, +49 152 0291 1257
*Weitere Informationen:* www.attac.de/china-konferenz
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