[imc-presse] [attac-d-presse] PA: Konferenz „China und wir“ (20.-22. März/Köln)
Attac Deutschland Pressestelle
presse at attac.de
Tue Jan 27 10:51:33 CET 2026
Presseankündigung
Attac Deutschland
Frankfurt am Main / Köln, 26. Januar 2026
*Terminhinweis und Einladung zur Berichterstattung*
*Konferenz: „China und wir – Perspektiven für Frieden, Menschenrechte
und sozial-ökologischen Wandel“ vom 20. bis 22. März in Köln*
Während die Wirtschaft in Deutschland schwächelt, hat Chinas Außenhandel
trotz des Zollkonflikts mit den USA und globaler Handelsstreitigkeiten
im vergangenen Jahr einen Rekordüberschuss erreicht. Die Exporte stiegen
2025 im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 Prozent auf einen Gesamtwert von
rund 3,8 Billionen US-Dollar (rund 3,26 Billionen Euro) an.
Was sind die Gründe für das schon so lange anhaltende Wachstum der
chinesischen Wirtschaft? Die Einschätzungen über die gesellschaftlichen
Verhältnisse in der Volksrepublik China gehen weit auseinander: Für die
einen handelt es sich um ein autoritäres staatskapitalistisches Regime,
für andere um eine entstehende sozialistische Gesellschaft. Die einen
heben Menschenrechtsverletzungen hervor, die anderen Fortschritte bei
der Armutsbekämpfung. Verweisen die einen auf die militärische
Einkreisung Chinas, so betonen die anderen die Aufrüstung der
Volksrepublik und ihr aggressives Vorgehen gegenüber Nachbarn im
südchinesischen Meer. Diese und weitere kontroverse Einschätzungen
sollen auf der Konferenz „China und wir“
<https://www.attac.de/china-konferenz/startseite> an der Universität zu
Köln im März diskutiert werden.
Dabei gilt es auch, mehr über dieses riesige und vielfältige Land zu
lernen – und über uns selbst. „China ist nicht einfach irgendwo in der
Ferne; wir konsumieren täglich in China hergestellte Produkte, sind Teil
derselben globalen Produktionsnetzwerke und viele Chines*innen sind Teil
der Gesellschaft in Deutschland. Letzte erfahren oft Rassismus, der
nicht zuletzt aus einem negativen China-Bild in Europa gespeist wird“,
sagt Carmen Junge aus dem Rat von Attac Deutschland und Teil des
Vorbereitungskreises der Konferenz. Ziel der Konferenz ist auch, einen
transkulturellen Dialog zu fördern und gemeinsame Perspektiven für die
Lösung der globalen Probleme zu entwickeln. „China ist einer der größten
Player auf der Weltbühne mit steigendem Einfluss und Machtanspruch.
China besser zu verstehen ist eine wichtige Voraussetzung, um die
aktuellen geopolitischen Entwicklungen besser einordnen zu können. Die
Konferenz bietet vielfältige Informationen über dieses große Land
inklusive einem offenen Austauschraum für Kontroversen“, ergänzt Junge.
Veranstalter sind der Lehrstuhl für Moderne China-Studien am
Ostasiatischen Seminar und das Global South Studies Center (GSSC) an der
Universität zu Köln in Kooperation mit Attac Deutschland, BiKoop e.V.,
Brot für die Welt, dem Forum Arbeitswelten e.V., dem Kritischen
Chinaforum in der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung, dem
Arbeitsbereich Arbeits- und Wirtschaftssoziologie an der
Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem Lehrstuhl für
Entwicklungspolitik an der Universität Passau. Unterstützt wird die
Konferenz von der Heinrich-Böll-Stiftung.
Wir laden Sie herzlich ein, die Konferenz zu besuchen und journalistisch
zu begleiten. Presseakkreditierungen sind über presse at attac.de bis zum
15. März 2026 möglich.
*Weitere Informationen zu Konferenz und Anmeldung:*
https://www.attac.de/china-konferenz/startseite
*Für Rückfragen: *
Carmen Junge, Mitglied im Rat von Attac Deutschland und
Vorbereitungskreis der Konferenz, carmen.junge at attac.de, +49 0173 3164647
Thomas Eberhardt-Köster, Mitglied im Rat von Attac Deutschland und
Vorbereitungskreis der Konferenz, thomas.eberhardtkoester at attac.de,
+49152 02911257
--
Lena Zoll
Pressesprecherin
Attac Deutschland
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Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt a.M.
presse at attac.de
Tel. 01623448009
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