[imc-presse] [Presse] PM: KPD tritt zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern an
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Wed Aug 19 06:05:13 CEST 2026
Sehr geehrte Redaktion,
nachfolgend eine aktuelle Pressemitteilung der KPD zur Landtagswahl in
Mecklenburg-Vorpommern. Vielleicht ist die Kandidatur bzw. insbesondere
der friedenspolitische Schwerpunkt für Ihre Berichterstattung zur
Landtagswahl interessant.
Für Rückfragen erreichen Sie mich unter 0179-9619584.
Mit freundlichen Grüßen,
Mike Nagler
Pressemitteilung
Schwerin, 19. August 2026
* 70 Jahre nach dem KPD-Verbot:
* KPD tritt zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern an
70 Jahre nach dem Verbot der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD)
in der alten Bundesrepublik tritt die heutige KPD bei der Landtagswahl
in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September 2026 an. Der
Landeswahlausschuss hat die Partei offiziell zur Wahl zugelassen. In den
vergangenen Tagen hat die KPD in mehreren Städten und Gemeinden
Mecklenburg-Vorpommerns, darunter Rostock, Schwerin, Stralsund, Wismar
und Güstrow, mit der Plakatierung begonnen. Damit ist die KPD im
laufenden Landtagswahlkampf sichtbar auf den Straßen
Mecklenburg-Vorpommerns präsent.
Die KPD will im Wahlkampf insbesondere soziale Fragen mit der
Eigentumsfrage verbinden und stellt sich gegen Aufrüstung und
Militarisierung. Mit Blick auf die Aufrüstung im Land, den U-Bootbau in
Wismar oder die zunehmende NATO-Präsenz in Rostock, bildet ein
Schwerpunkt dabei die Friedensfrage. „Die Ostsee muss ein Meer des
Friedens sein“ lautet eine zentrale Forderung der Partei.
Mecklenburg-Vorpommern dürfe nicht weiter zum Standort für militärische
Aufrüstung und zur Drehscheibe für Kriegsvorbereitungen werden.
„70 Jahre nach dem Verbot der KPD treten wir zur Landtagswahl in
Mecklenburg-Vorpommern an. Unsere Antwort auf die politische Repression
von 1956 ist politische Arbeit und die Teilnahme an Wahlen. Wir wollen
den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern eine kommunistische Alternative
anbieten“, erklärt Christine Melcher, Landtagskandidatin der KPD in
Mecklenburg-Vorpommern.
Im Mittelpunkt des Landtagswahlprogramms stehen unter anderem
bezahlbares Wohnen, der Ausbau öffentlicher Daseinsvorsorge, bessere
Arbeits- und Lebensbedingungen, der Schutz öffentlicher Güter sowie der
Widerstand gegen Aufrüstung und Militarisierung. Die KPD verbindet diese
Forderungen mit der grundsätzlichen Frage, wem die wirtschaftlichen
Grundlagen des Landes gehören und in wessen Interesse sie genutzt werden.
Das vollständige Landtagswahlprogramm der KPD für Mecklenburg-Vorpommern
ist auf 17 Seiten unter www.waehlt-kpd.de abrufbar.
Hintergrund:
Am 17. August 1956 verbot das Bundesverfassungsgericht die
Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) und ordnete ihre Auflösung an.
Das Urteil von 1956 ist bis heute Teil der Rechtsprechung des
Bundesverfassungsgerichts. Die heutige KPD wurde im Januar 1990 noch in
der DDR neu gegründet und beruft sich auf die Tradition der 1956
verbotenen Kommunistischen Partei Deutschlands.
Kontakt für Rückfragen: Mike Nagler, 0179-9619584.
www.waehlt-kpd.de
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