[imc-presse] Finanzamt droht VVN-BdA mit Aberkennung der Gemeinnützigkeit

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Tue Sep 1 08:22:01 CEST 2026


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+++ Hiermit leiten wir folgende Pressemitteilung des VVN-BdA e.V. weiter
+++

Finanzamt droht der VVN-BdA mit der Aberkennung der Gemeinnützigkeit

Berlin, 01.09.2026. Das Berliner Finanzamt für Körperschaften I
fordert von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der
Antifaschist*innen (VVN-BdA) eine vorzeitige Abgabe der Steuererklärung
für die Jahre 2024 und 2025 und droht damit, ihr die Gemeinnützigkeit
abzuerkennen.

Begründet wird dieser Schritt damit, „dass auch die aktuelle Kampagne
zum AfD-Verbot sowie die damit im Zusammenhang stehenden Aktivitäten
der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der
Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) e.V. deren
Gemeinnützigkeit gefährden kann.“

„Das ist ein Angriff auf die demokratische Zivilgesellschaft. Für uns
ist klar: Engagement gegen die im Kern faschistische AfD ist mit
gemeinnützigen Zwecken vollkommen vereinbar – mehr noch: ein
AfD-Verbot ist notwendig, um Demokratie und die Achtung der
Menschenrechte zu bewahren.“ so
Florian Gutsche, Bundesvorsitzender der VVN-BdA.

Dieser Angriff kommt, nachdem der rechtskonservative Jura-Professor
Boehme-Neßler (SPD-Mitglied und AfD-Apologet) „die Berliner
Finanzverwaltung“ bereits im Juni aufgefordert hatte, die Prüfung
unserer Gemeinnützigkeit zu veranlassen und anschließend verschiedene
extrem rechte Medien von Apollo News über die Junge Freiheit bis Nius
und zuletzt die Tageszeitung DIE WELT dies aufgegriffen haben. 

Die VVN-BdA steht in der Tradition der Widerstandskämpfer*innen und
Verfolgten des Nationalsozialismus, die die Vereinigung 1947 gegründet
haben. Ihr Vermächtnis „Nie wieder!“ ist Auftrag und Verpflichtung:
Die VVN-BdA setzt sich entschieden gegen Rassismus, Antisemitismus,
Rechtsextremismus und Faschismus ein und verpflichtet. Dazu gehört auch
das entschiedene Handeln gegen die AfD, die heute in geistiger und
politischer Tradition der damaligen Täter*innen steht.

Weitere Hintergrundinformationen, den Verweis auf unsere Petition sowie
eine Erklärung des Holocaust-Überlebenden und VVN-Mitglieds Ernst
Grube finden Sie unter folgendem Link:
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Kontakt

Niklas Tretow
Referent Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der
Antifschist*innen und Antifaschisten (VVN-BdA)

+491782785958

Presse at vvn-bda.de
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