[imc-presse] [attac-d-presse] Zumeldung - Neue DIW-Studie: Vermögensteuer ohne großen Verwaltungsaufwand umsetzbar

Attac Deutschland Pressestelle presse at attac.de
Fri Feb 6 11:01:01 CET 2026


Pressemitteilung
Attac Deutschland
Frankfurt am Main, 6. Februar 2026
*
„Tax the Rich“: Besteuerung großer Vermögen ohne großen 
Verwaltungsaufwand umsetzbar*

*Neue DIW-Studie bestätigt: Vermögensteuer stärkt Länder und entlastet 
Kommunen*

Eine am heutigen Freitag vorgestellte Studie des Deutschen Instituts für 
Wirtschaftsforschung 
<https://www.diw.de/de/diw_01.c.998456.de/publikationen/politikberatung_kompakt/2026_0211/vermoegensteuer_die_linke_____aufkommens-_und_verteilungswir___n_die_linke_in_den_landtagen_und_der_rosa-luxemburg-stiftung.html> 
(DIW) im Auftrag der Fraktion Die Linke und der Rosa-Luxemburg-Stiftung 
zeigt, dass eine Vermögensteuer ohne großen Verwaltungsaufwand umsetzbar 
wäre und den Bundesländern erhebliche zusätzliche Einnahmen verschaffen 
könnte.

Auch das von Attac entwickelte Steuermodell, das wie der hier 
durchgerechnete Vorschlag der Linken auf eine Substanzbesteuerung und 
damit auf ein gezieltes Abschmelzen übermäßiger Vermögen setzt, käme zu 
vergleichbaren Ergebnissen. „Die DIW-Studie räumt mit dem Märchen vom 
angeblich unpraktikablen Vermögensteuer-Modell auf: Mit überschaubarem 
Aufwand ließen sich Milliarden mobilisieren, die den Ländern Spielräume 
für Investitionen in Bildung und die soziale und ökologische 
Transformation eröffnen“, erklärt Julia Elwing aus dem 
Koordinierungskreis von Attac Deutschland.

Konkret könnten die Bundesländer mit Mehreinnahmen von über 20 Prozent 
rechnen. Diese zusätzlichen Mittel eröffnen auch die Möglichkeit, die 
chronisch unterfinanzierten Kommunen gezielt zu stärken. So könnten 
Städte und Gemeinden endlich wieder Kitas, Schulen, soziale 
Einrichtungen, Vereine und Kultur gut ausstatten, statt den Mangel zu 
verwalten. Elwing dazu: „Die Finanzkrise der Kommunen ist politisch 
gemacht – und sie ist lösbar. Eine Vermögensteuer würde Städte und 
Gemeinden spürbar entlasten und ihnen endlich wieder Luft zum Atmen 
geben, statt weiter Kürzungen vor Ort zu erzwingen. Das wäre ein 
wichtiger Schritt zur Steuergerechtigkeit.“

Im vergangenen Dezember hat Attac seine erfolgreiche Bundestagspetition 
Bundestagspetition „Tax the Rich“ 
<https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2025/_04/_09/Petition_180180.nc.html> 
zur Wiedereinführung einer Vermögensteuer an die Obleute der 
demokratischen Fraktionen des Petitionsausschusses des deutschen 
Bundestags übergeben. 68.000 Menschen sprechen sich mit der Petition für 
die Besteuerung großer Vermögen und einem Schritt zu einer größeren 
Verteilungsgerechtigkeit aus. Das Netzwerk für globale Gerechtigkeit 
führt die Kampagne „Tax the Rich“ <https://attac.de/taxtherich> auch 
2026 weiter.


*Weitere Informationen zur „Tax the Rich“-Kampagne:* 
https://attac.de/taxtherich

*Für Rückfragen und Interviews:* Julia Elwing, Mitglied im 
Koordinierungskreis von Attac Deutschland, julia.elwing at attac.de, 
01799115136

-- 
Lena Zoll
Pressesprecherin
Attac Deutschland
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Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt a.M.
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Tel. 01623448009
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