[Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm -- Japan -- Rußland
Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
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Sa Mai 12 16:38:46 CEST 2007
Aktuelles zum Mobilisierungsschub 9. Mai:
http://www.gipfelsoli.org/Repression/Anschnallen_bitte
- Solidarität (Stand: 12.5. 2007, unvollständig)
- Demo gg. Repression vor Bundesanwaltschaft KA
- Polizei fand Bomben-Zubehör bei G8-Gegnern
- Hamburg: Udo Nagel will Demonstranten in Gewahrsam nehmen
- Krawalle von links? Anschlag auf McDonald's-Filiale: G-8-Gegner im Verdacht
- Peinliche Pannen bei Ermittlungen gegen G-8-Gegner
- Platz für 3. Camp gefunden
- Einladung zur Bürgerversammlung
- Laudatio
- 100 neue Mitglieder bei attac
- Rostock zum G8-Gipfel: Flugverkehr weicht nach Neubrandenburg aus
- Japan veröffentlicht Orte der G-8-Treffen im nächsten Jahr
- The Summit "Russia-European Union" - repressions against Libertarian Forum.
- Steinmeier wirbt um Verständnis für Notwendigkeit der G8-Gipfel
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Solidarität (Stand: 12.5. 2007, unvollständig)
12.05.2007: Freiburger Fahrraddemo gegen Repression
11.05.2007: HH: Großtranspi- Aktion gegen G8
11.05.2007: Leipzig: Der Protest ging und geht weiter
11.05.2007: Erneute Bullenprovokationen auf Demo in MD
11.05.2007: Anti-Repressionsdemo in Bielefeld
11.05.2007: Kleines Soli-Demonstratioenchen in Edinburgh
11.05.2007: Razzien: Aufbruch statt Einschüchterung!
11.05.2007: Protest gegen Hausdurchsuchungen in Potsdam
11.05.2007: Farbanschlag auf Commerzbank
11.05.2007: Solikundgebung in Paderborn
11.05.2007: Salzburg: dt. Konsulat jetzt noch schöner
10.05.2007: Duisburg: Spontandemo gegen G8 Repression
10.05.2007: Spontandemo gegen G8-Repression in Stuttgart
10.05.2007: Solidemo wg. Repressionswelle in Pforzheim
10.05.2007: Leipzig: Erneut Demo gegen Repression
10.05.2007: Wien: Demo gegen Repression - für Freiräume
10.05.2007: Spontandemo gegen Repression auch in Mannheim
10.05.2007: Spontandemo in Tuebingen
10.05.2007: Wien: Solidemo gegen G8 Repression
10.05.2007: Soli-Aktion: Deutsche Botschaft nun gelb
09.05.2007: Spontandemo in Mannheim
09.05.2007: Bericht: Soli-Demo in Gießen
09.05.2007: Spontane Soli-Demo in Leverkusen
09.05.2007: Köln - AntirepressionsSoliDemo
09.05.2007: Leipzig: Massive Polizeiübergriffe
09.05.2007: Spontandemo in Giessen
09.05.2007: "Wir sind alle Terroristen"-Spontandemo JENA
09.05.2007: Solidaritätsdemo in Bremen
09.05.2007: Nicaragua: Widerstand gegen G8
09.05.2007: Solidemo in Amsterdam wegen Repressionswelle | Video
09.05.2007: HH: Demo und Ausschreitungen
09.05.2007: Protest vorm deutschen Konsulat in Amsterdam
09.05.2007: Köln: 150 bei Solidemo
09.05.2007: Spontandemo Leipzig
09.05.2007: Solidemo in Hannover gegen die Hausdurchsuchung
09.05.2007: Bremen: Spontandemo gegen G8-Repression
09.05.2007: Spontandemo in Kiel
09.05.2007: rostock: knapp hundert linke auf spontandemo
09.05.2007: Gö: Solidemo gegen Repression
09.05.2007: Soli Demo in Duisburg gegen Polizei Repression
09.05.2007: Berlin: Viele Tausend auf Spontandemo gegen Repressionswelle
09.05.2007: Spontandemo in Siegen
09.05.2007: Bochum: Autonome regeln den Verkehr selbst
09.05.2007: Spontandemo in Marburg
09.05.2007: soliaktion frankfurt/m
09.05.2007: Anti-Repressions-Demo in Hamburg
09.05.2007: Protestdemo in Göttingen
09.05.2007: GÖ: Antirepression-Spontandemo am 9.5.
09.05.2007: Situation Hamburg-Heilerstr.
09.05.2007: Soli vom Convergence Center in Rostock
09.05.2007: Solidemo in Amsterdam wegen Repressionswelle
[http://de.indymedia.org/2007/05/176032.shtml]
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Demo gg. Repression vor Bundesanwaltschaft KA
Jetzt erst recht - Repression und Kriminalisierung des Protests entgegentreten
Am 09. Mai veranlasste die Bundesanwaltschaft die Durchsuchung von mindestens 40
linken und alternativen Büros, Projekten und Wohnungen in Berlin, Hamburg,
Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Brandenburg. Dabei beschlagnahmten sie
Unmengen an Computern, Akten und Unterlagen.
Die Willkür dieser Maßnahme zeigte sich zum einen in der Wahl der durchsuchten
Objekte. Die Razzien trafen zumeist öffentlich bekannte Räume wie die Rote
Flora in Hamburg, das Bethanien oder den Buchladen Schwarze Risse in Berlin.
Unter dem Vorwand des Verdachts auf "Bildung einer terroristischen Vereinigung
(§129a)" wurde so versucht, die gesamte Protestbewegung gegen den G8-Gipfel und
andere (system-)kritische Gruppen und Einzelpersonen zu durchleuchten und
einzuschüchtern. Dies entlarvt das Zitat eines Ermittlers der
Bundesanwaltschaft am selben Tag gegenüber Spiegel Online: "Wir haben in den
Busch geschossen, nun sehen wir, was und wer sich dort bewegt."
Die Durchsuchungen erreichten ein Ausmaß, wie es seit Jahren nicht mehr bekannt
war. Trotzdem gab es bislang noch keine eindeutigen Beweise oder Festnahmen,
die diesen Einsatz rechtfertigen würden. Auch hier bestätigt der Sprecher der
Bundesanwaltschaft Andreas Christeleit den Verdacht, dass keine Straftaten oder
gar Terroranschläge verhindert werden sollten, sondern es vielmehr darum ging,
eine der größten Protestbewegungen mit gesellschaftlicher Relevanz der
vergangenen Jahre zu kriminalisieren und zu spalten: "Die heutigen
Untersuchungen sollten Aufschluss bringen über die Strukturen und die
personelle Zusammensetzung von diesen Gruppierungen, und dienten nicht in
erster Linie zur Verhinderung von konkreten Anschlägen. Dafür gab es keine
Anhaltspunkte."
Der G8-Gipfel in Heiligendamm bildet sicherlich den Höhepunkt der Repression wie
die Wiedereinführung der innereuropäischen Grenzkontrollen oder die Verschärfung
der Polizeigesetze in Hamburg oder Mecklenburg-Vorpommern zeigen. Sie reihen
sich aber nur in eine Vielzahl von Maßnahmen ein, die momentan die innere
Aufrüstung vorantreiben. Die Vorratsdatenspeicherung, die Anti-Terror-Datei,
die Speicherung biometrischer Daten, die fortschreitende Überwachung der
Kommunikationsmittel und die Verschärfung der Gesetze werden vom Großteil der
Bevölkerung noch nicht oder nicht ausreichend als Bedrohung wahrgenommen.
Wir wollen daher am Samstag, den 19. Mai nicht nur vor der Bundesanwaltschaft
gegen die willkürliche und unverhältnismäßige Großrazzia am vergangenen
Mittwoch protestieren, sondern auch gegen den Ausbau des staatlichen
Sicherheitsapparats insgesamt. Gleichzeitig wollen wir mit einem starken "Jetzt
erst recht" zeigen, dass Versuche, Widerstand in gut und böse zu spalten nicht
funktionieren.
Daher rufen wir alle kritischen Gruppen und Einzelpersonen dazu auf, am 19. Mai
um 14 Uhr ans Kongresszentrum Karlsruhe zu kommen.
Solidarität mit den Opfern der Repression!
Wir lassen uns den Widerstand nicht verbieten!
Jetzt erst recht!
[http://de.indymedia.org/2007/05/176682.shtml]
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Polizei fand Bomben-Zubehör bei G8-Gegnern
Bei der Großrazzia bei G8-Gegnern aus der linken Szene hat die Polizei am
Mittwoch in Berlin angeblich Zubehör für Brandsätze mit Zeitzündern
sichergestellt. Das berichtet das Magazin "Focus" am Samstag unter Berufung auf
eine erste Analyse der Durchsuchungen.
Danach seien Wecker, Drähte, Uhren und größere Feuerwerkskörper gefunden worden,
hieß es. Auf einem Bauernhof in Brandenburg hätten Beamte zudem Anleitungen zum
Bau von Spreng- und Brandvorrichtungen entdeckt. Bei einem Verdächtigen in
Hamburg seien "ge- und verfälschte Personaldokumente" beschlagnahmt worden.
Am Mittwoch waren bundesweit 40 Objekte durchsucht worden. Dabei wurden vor
allem Computer und schriftliche Unterlagen sichergestellt. Die
Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Gründung einer terroristischen Vereinigung,
die sich gegen den G8-Gipfel im Juni im Ostseebad Heiligendamm richtet.
Politiker von Grünen und Linkspartei kritisierten die Aktion als
unverhältnismäßig.
[http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/beitrag_jsp/key=news5865109.html9
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Hamburg: Udo Nagel will Demonstranten in Gewahrsam nehmen
Hamburgs Innensenator Udo Nagel (parteilos) will Gewalttäter bei Demonstrationen
gegen den G8-Gipfel notfalls in Gewahrsam nehmen lassen. "Wenn Randalierer nicht
vorher zur Einsicht gelangen, dann müssen sie in Hamburg auch mit
Unterbindungsgewahrsam rechnen", sagte Nagel am Freitag. Er rief friedliche
Demonstranten auf, sich von Gewalttätern klar zu distanzieren. "Niemand hat
etwas gegen friedliche Versammlungen, und niemand will G8-Kritiker
stigmatisieren", sagte Nagel. "Straftaten werden wir aber nicht tolerieren, das
ist sicherlich auch im Sinne der friedlichen Versammlungsteilnehmer."
[http://www.hamburg1.de/hh1/citylife_article.html?citylife/2007/05/11/535100000]
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Krawalle von links? Anschlag auf McDonald's-Filiale: G-8-Gegner im Verdacht
Bielefeld/Essen (RPO). Unbekannte haben im westfälischen Lübbeke einen
Brandanschlag auf eine Filiale der US-Fastfood-Kette McDonald's verübt. Es gibt
Hinweise darauf, dass es sich bei den Tätern um militante G-8-Gegner handelt. Am
Tatort wurden die aufgesprühten Worte "No-G8-Elf" gefunden.
Bei dem Anschlag am frühen Freitagmorgen entstand lediglich geringer
Sachschaden, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Bielefeld mitteilten. Auf
das Plaster eines angrenzenden Parkplatzes sprühten die unbekannten Täter
demnach die Worte "No-G8- Elf".
Ebenfalls mit Sprühmittel wurde eine Außenkamera außer Gefecht gesetzt. Die
Täter hatten den Behörden zufolge an einem vergitterten Fenster der
Hamburger-Kette zwei Brandsätze angebracht, von denen jedoch nur einer zündete.
Einen weiteren Zwischenfall meldete die Polizei aus Essen. Im Stadtteil Kettwig
besprühten demnach in der Nacht zum Freitag unbekannte Täter die Eingangstür
einer Polizeiwache mit den Schriftzügen "Gute Nacht G8? und "Köpi bleibt". Da
die Täter in beiden Fällen politische Motive im Zusammenhang mit dem
bevorstehenden G-8-Gipfel in Heiligendamm haben könnten, übernahmen die
örtlichen Staatsschutzabteilungen der Polizei die Ermittlungen.
[http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/politik/deutschland/437659]
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Peinliche Pannen bei Ermittlungen gegen G-8-Gegner
Nach Informationen des SPIEGEL sind den Sicherheitsbehörden derbe Schnitzer bei
Ermittlungen gegen mutmaßliche militante Gegner des G-8-Gipfels unterlaufen.
Beschuldigte erfuhren durch irrtümlich zugestellte Post und eine
Telefonrechnung von Ermittlungen und Überwachung.
Hamburg - Einem der Beschuldigten, gegen den die Bundesanwaltschaft wegen
Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung ermittelt, wurde zum
Beispiel versehentlich ein Schreiben des Einwohnermeldeamtes zugestellt, mit
dem der Betreffende schon vor Wochen über die Ermittlungen informiert wurde.
Noch peinlicher ist der Fall eines zweiten Verdächtigen, des Berliners Jonas F.:
Er erfuhr aus Versehen durch seine Monatsabrechnung der Handy-Firma O2 davon,
dass sein Telefon abgehört wurde.
Bei mehreren in der vergangenen Woche Beschuldigten geht die ermittelnde
Bundesanwaltschaft zudem offenbar nicht davon aus, dass sie an Anschlägen im
Rahmen einer militanten Kampagne gegen den G-8-Gipfel beteiligt waren: Die
Betreffenden befinden sich bereits im Rentenalter.
Auf Grund des "recht vorgerückten Lebensalters dieser Beschuldigten ist davon
auszugehen, dass die Anschläge zur Umsetzung der Kampagne nicht von diesen
Beschuldigten selbst" ausgeführt worden seien, heißt es deshalb im
Durchsuchungsbeschluss des Bundesgerichtshofs.
Der Älteste der insgesamt 21 Verdächtigen, der Hamburger Fritz S., ist bereits
68 Jahre alt.
[http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,482519,00.html]
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G8-Gipfel: Platz für 3. Camp gefunden
Wichmannsdorf an der Kühlung
Pressemitteilung Camp AG Gruppe Wendland/Altmark
Nach wochenlangen zähen Verhandlungen mit GrundstückseigentümerInnen und
Behörden ist es der Camp AG (Gruppe Wendland/Altmark) jetzt gelungen, einen
weiteren Platz zur Errichtung eines "Anti-G8-Camps" für die Unterkunft und
Verpflegung der GipfelgegnerInnen zu pachten. Ein Landwirt aus Kröpelin hat
sich bereit erklärt, eine geeignete Fläche, die nördlich von Wichmannsdorf am
südlichen Rand der Kühlung liegt, zur Verfügung zu stellen. Erste Gespräche mit
dem zuständigen Bürgermeister von Kröpelin fanden am vergangenen Mittwoch
ebenfalls statt.
Die OrganisatorInnen des Camps erhoffen sich von der Gemeinde Kröpelin ein
ähnliches Entgegenkommen wie in der Nachbargemeinde Reddelich, die
Gemeindevertretung hat sich dort nach intensiven Beratungen und Gesprächen mit
den GipfelkritikerInnen letztendlich für ein Camp ausgesprochen, da dies der
einzige Weg sei, die Abläufe während des G8-Gipfels in geregelte Bahnen zu
lenken. "Dieser Weg sichert, dass eine Reihe von Auflagen betreffend die
Ordnung und Hygiene im Camp von den OrganisatorInnen berücksichtigt werden," so
Bürgermeister Erhard Ränger aus Reddelich.
Die OrganisatorInnen des Camps betonen ausdrücklich, dass sich die Proteste
nicht gegen die Menschen im Landkreis Bad Doberan richten, sondern gegen den
Regierungs-Gipfel in Heiligendamm. Die Ãngste und Befürchtungen der Bevölkerung
könne man nachvollziehen, schließlich kenne man in der organisierenden Gruppe
aus eigener Erfahrung die massiven Beeinträchtigungen durch polizeiliche
Großeinsätze während der alljährlich stattfindenden Castor-Transporte.
Die GipfelkritikerInnen planen auf dem Hoppenberg nicht nur Schlaf- und
Verpflegungsmöglichkeiten einzurichten, sondern auch Raum für Diskussion und
Gedankenaustausch zu schaffen. Dazu laden die OrganisatorInnen auch alle
AnwohnerInnen herzlich ein. Mit dem Aufbau des Camps soll kurz nach Pfingsten
begonnen werden, vorgesehen ist die Errichtung einer "Volxküche", sanitärer
Anlagen nach möglichst ökologischen Aspekten und einem großen
Versammlungsbereich.
Die Camp AG Gruppe Wendland/Altmark gibt zu bedenken, dass die Organisation auf
1.500 Menschen ausgerichtet sein wird und das Gelände ca. 6 ha hügeliges
Wiesengelände umfasst und aufgrund seiner Infrastruktur max. 3.000
ProtestlerInnen aufnehmen kann. Es ist nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln
zu erreichen. Dieser dritte Campplatz ist lediglich ein weiterer Mosaikstein im
benötigten Unterbringungskonzept. Da für die mittlerweile ca. 20.000 erwarteten
GipfelkritikerInnen somit insgesamt mit den Camps in Reddelich und Rostock nach
wie vor nur ca. 12.000 Schlafplätze zur Verfügung stehen, ist leider weiterhin
unklar, wo ein Großteil der erwarteten TeilnehmerInnen der Gipfelproteste
Anfang Juni untergebracht werden soll.
Für ein Entgegenkommen der zuständigen Verwaltungsbehörden wird es nun
allerhöchste Zeit, wenn dem durch ungeklärte Versorgungsfragen drohenden Chaos
noch Einhalt geboten werden soll.
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Einladung zur Bürgerversammlung
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
die Landespolizei M-V hat sich zum Ziel gesetzt, Sie frühzeitig, so aktuell und
umfangreich wie möglich über die im Zusammenhang mit dem G8 Gipfel 2007
stehenden sicherheitsrelevanten Maßnahmen zu informieren.
Dazu gehören insbesondere Informationen über Einschränkungen, die vor allem Sie
als Bürger betreffen werden.
Die Polizei lädt Sie daher recht herzlich zu Bürgerversammlungen ein:
am Mittwoch, den 16.05.2007, 18:00 Uhr und 20:00 Uhr
in die Stadthalle nach Bad Doberan, Verbindungsweg 14,
am Donnerstag, den 24.05.2007, 20:00 Uhr,
ins Morada Resort Hotel nach Kühlungsborn, Hafenstraße 2
und am Mittwoch, den 30.05.2007, 19.00 Uhr,
in die Aula nach Kröpelin, Schulstraße 1.
Ihre Polizei
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Laudatio
Montag, 14. Mai, 19.00 Uhr
Heiligendamm: Der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel
hält eine Laudatio anlässlich der Verleihung des SPA DIAMOND 2007 an das
Kempinski Grand Hotel Heiligendamm, Kempinski Grand Hotel.
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100 neue Mitglieder bei attac
Welle der Sympathie erfasst globalisierungskritische Bewegung
Frankfurt am Main (LiZ). Nach der Großrazzia, bei der am Mittwoch zahlreiche
Büros linker Gruppierungen, Wohnprojekte, Buchläden und Kulturzentren in sechs
Bundesländern durchsucht wurden, ist die globalisierungskritische Bewegung von
einer Welle der Sympathie erfasst worden. Das zeigt sich unter anderem in einem
gestiegenen Interesse an Attac. "In den vergangenen zwei Tagen haben wir 100
neue Mitglieder gewonnen - das sind so viele wie sonst in einem Monat", sagte
Sven Giegold vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. Auch die Zahl der
Spender und Interessenten habe sich deutlich erhöht. Zahlreiche Menschen hätten
zudem den Aufruf zur internationalen Großdemonstration am 2. Juni unterzeichnet.
"Das zeigt uns, dass sich die Menschen nicht von der Polizeiaktion abschrecken
oder entmutigen lassen, sondern sich jetzt erst recht den G8-Protesten
anschließen", betonte Sven Giegold.
Unter dem Motto "Jetzt erst recht: G8-Proteste unterstützen!" hat Attac am
Freitag gemeinsam mit dem Bundesausschuss Friedensratschlag, dem Netzwerk
Friedenskooperative und Pax Christi einen Appell veröffentlicht, in dem die
vier Organisationen zur friedlichen Teilnahme an den Aktivitäten gegen den
G8-Gipfel Anfang Juni in Heiligendamm aufrufen.
Weitere Informationen:
www.attac.de/heiligendamm07/
[http://linkszeitung.de/content/view/111954/42/]
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Rostock zum G8-Gipfel: Flugverkehr weicht nach Neubrandenburg aus
Während des G8-Gipfels in Heiligendamm werden die regulären Linien- und
Charterflüge ab Rostock ins gut 100 Kilometer entfernte Neubrandenburg verlegt.
Voraussichtlich vom 4. Juni abends bis einschließlich 8. Juni, während die
Delegierten des G-8-Gipfels in Rostock ankommen und abfliegen, werden alle
Flüge von OLT und Air Berlin nach Neubrandenburg ausweichen müssen. Der
Flughafen Rostock hat dazu einen Busshuttle zwischen den Airports eingerichtet.
Passagiere können über die Hotline 038454 / 32 13 90 einen Sitzplatz für den
kostenlosen Bustransfer reservieren.
[http://www.dermobilitaetsmanager.de/news/luftfahrt/8901/]
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Japan veröffentlicht Orte der G-8-Treffen im nächsten Jahr
Tokio (AP) Ähnlich wie in diesem Jahr Deutschland hat auch Japan die
Veranstaltungsorte für das 2008 stattfindende G-8-Treffen weit übers Land
verstreut. Bereits bekannt war, dass der eigentliche Gipfel am Toya-See auf
Japans nördlichster Insel Hokkaido stattfindet. Am Freitag veröffentlichte die
Regierung in Tokio eine List mit weiteren Veranstaltungsorten für die
Ministertreffen. Die Finanzminister treffen sich demzufolge im Westen des
Landes in der Millionenmetropole Osaka. Das Treffen der Außenminister soll in
Kyoto, das der Umweltminister in der Hafenstadt Kobe stattfinden, wie ein
Kabinettssprecher erklärte. Etwas einfacher haben es die Verantwortlichen der
Ressorts Justiz und Innenpolitik, die in der Hauptstadt Tokio tagen. Die
Arbeitsminister hingegen müssen sich auf den Weg in die weiter nördlich
gelegene Küstenstadt Niigata machen. Der Tokioter Vorort Chiba wird Gastgeber
einer Reihe von Konferenzen zum Klimaschutz sein, während Yokohoma sich für
Fachgespräche über die Entwicklung und den Aufbau Afrikas rüstet. An dem
Gipfeltreffen nehmen die Staats- und Regierungschefs der klassischen
G-7-Staaten USA, Großbritannien, Frankreich, Japan, Kanada, Italien und
Deutschland teil. Regelmäßiger Gast ist seit einigen Jahren auch Russland.
Obgleich Russland noch kein Vollmitglied der 1975 im französischen Rambouillet
als G-6 (außer Kanada) gegründeten Staatengruppe ist, wird es unter der
Bezeichnung G-8 bereits in den Kreis einbezogen. Offizielles Mitglied der
Gruppierung ist dagegen die Europäische Union (EU). Japan hat bereits vier
G-8-Treffen beherbergt, das letzte davon im Jahr 2000 in Okinawa.
[http://de.news.yahoo.com/11052007/12/japan-veroeffentlicht-orte-g-8-treffen-naechsten-jahr.html]
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The Summit "Russia-European Union" - repressions against Libertarian Forum.
The repressions against "Intergalactic Libertarian Forum" which should take
place during the Summit "Russia - the European Union" on 16-18 of May have
begun in Samara (Russia). Yesterday May, 10 the police organised a search in
the public center. In this center the Coordinating Committee of the libertarian
forum was based. Coordinators of the Forum planned to held discussions and
working groups in different rooms on that center. Today, May 11, the building
of the public center has been closed by the local authorities. Searches and the
prohibition to enter the building blocked up the work of the public center and
several human rights and ecological NGOs (i.e. ?ssosiation for the protection
of the rights of the voters "VOICE", project "Maintenance of the freedom of
speech and freedom of assembly', youth cinemaclub etc.), although the
repressions were aimed at the Libertarian Forum but not these groups.
More information:
samaramay07 at rambler.ru
http://samara-may.livejournal.com/
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Steinmeier wirbt um Verständnis für Notwendigkeit der G8-Gipfel
"Sie können mir glauben, dass die Politiker es lieber sähen, wenn solche
Sicherungsmaßnahmen nicht nötig wären."
[Außenminister Steinmeier]