[Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm

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Mi Mai 2 22:18:22 CEST 2007


- gr8 chaos piratInnen entern sozialdemokratische kundgebung
- "Sie wollen eine Entsolidarisierung, eine Schere im Kopf"
- WIDERSTAND IST FRUCHTBAR
- summit -- non-aligned Initiatives in education culture
- Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer von McPlanet.com 2007!
- Vernissage von "Mail-Art am Zaun"
- Unterkommen bei Heiligendamm

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gr8 chaos piratInnen entern sozialdemokratische kundgebung

1. Mai 2007

Heute beteiligte sich die Gr8chaoskaravaan, Fahrradkarawane gegen den G8-Gipfel
in Heiligendamm, an einer Aktion während des jährlichen Aufmarschs und
Kundgebung der sozialdemokratischen "Sozialistischen Partei" in Gent. Die
Aktion sollte die Demonstrierenden an die revolutionären Ursprünge des 1. Mai
erinnern.

Drei Karawane-PiratInnen stürmten die Bühne der sozialistischen Partei, und
nutzten die Aufmerksamkeit um eine leidenschaftliche anarchistische Rede an die
hunderten Zuschauer unter ihnen zu richten. Mit der Unterstützung von über 50
anarchistischen DemonstrantInnen vor der Bühne, die sich mit schwarzen Fahnen
und Transparenten versammelt hatten, sprachen die PiratInnen von den Ursprüngen
des 1. Mais und der Notwendigkeit, mit den aktuellen Kämpfen lokal und global
solidarisch zu sein.

Zu Beginn des Tages hatten Mitglieder der Karawane und FreundInnen während der
jährlichen Parade der Sozialistischen Partei einen schwarzen Block gebildet. Um
ihre Anwesenheit bekannt zu machen, trommelten die Mitglieder des Blocks, warfen
laute Feuerwerkskörper und schwangen schwarze Fahnen. Nami, ein Mitglied der
Karawane, berichtete, wie die Aktion aufgenommen wurde: "Die Reaktion der
Zuschauer war einigermaßen überraschend ... Einige der älteren unter ihnen
haben uns tatsächlich angefeuert." Mitglieder von Gents anarchistischem Zentrum
demonstrierten heute ebenfalls neben dem schwarzen Block indem sie rückwärts
liefen, um die rückwärtsgewandte Ideologie der sozialistischen Partei zu
illustrieren.

Als sie das Zentrum der Festlichkeiten erreichten, gingen die anarchistischen
DemonstrantInnen und Karawanemitglieder zur Bühne, wo sie "Viva Anarchy!"
riefend und die PiratInnenrede bejubelten.

Die Gr8chaoskaravaan ist eine von bisher sechs Fahrradkarawanen gegen den
bevorstehenden G8-Gipfel, die mit Aktionen und Veranstaltungen entlang der
Strecken auf die Gipfelproteste und lokale wie globale Kämpfe aufmerksam machen
wollen. Mit der Gr8chaoskaravaan startete nun die dritte Karawane; der
ShakeG8-bikeride radelt seit dem 1. April durch Ungarn und die Tschechische
Republik und befindet sich derzeit in Polen, die skanidnavische Karawane hat
Stockholm am 25. April verlassen. Drei weitere Karawanen werden sich Ende Mai
aus Berlin, Dresden und Kassel auf den Weg machen.

Seit dem 23. April waren Mitglieder der Gr8chaoskaravaan in Gent
zusammengekommen um letzte Vorbereitungen zu treffen und sich kennenzulernen.
Eine erste Aktion mit lokalen AktivistInnen hatte am 27. April in Form einer
Critical Mass Fahrraddemonstration durch Gent stattgefunden. Die Karawane wird
morgen früh Richtung Antwerpen aufbrechen, von wo aus sie durch die Niederlande
über Breda, Utrecht und Nijmwegen weiterfahren und die Grenze nach Deutschland
am 8. Mai zu überqueren.

Fotos der Aktion unter http://de.indymedia.org/2007/05/174592.shtml

Weitere Informationen über die Fahrradkarawanen gegen den G8-Gipfel in
Heiligendamm: http://www.g8-bikerides.net
Interactive Karte der Fahrradkarawanen:
http://www.gr8chaoskaravaan07.net/map.html


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"Sie wollen eine Entsolidarisierung, eine Schere im Kopf"
Razzien gegen linke Infrastruktur in München

Insgesamt mindestens elf Geschäftsräume und Privatwohnungen wurden in München am
17. Januar 2007 von Polizei und Staatsanwaltschaft durchsucht. Die Rote Hilfe
Zeitung sprach mit Annette Müller und Münir Derventli vom betroffenen
Druckerei-Kollektiv "Druckwerk" über die Hintergründe der Aktion.

RHZ: Wie wurde die Durchsuchung begründet? Was wird euch vorgeworfen?
Es ging um angeblich strafbare Inhalte der Broschüre "In Bewegung bleiben", um
das Flugblatt "Siko und G8 angreifen" und einen Beitrag auf dem Internet-Portal
"Indynews". Hintergrund ist der schon beinahe traditionelle Stress im Vorfeld
der Sicherheitskonferenz, die jeden Februar hier in München stattfindet und bei
der sich 2007 vom 9. bis 11. Februar Nato- und Kriegsherren sowie
Rüstungslobbyisten getroffen haben. Jedes Jahr organisieren zahlreiche Menschen
in München die Gegenwehr. Insofern kam die Aktion für uns nicht überraschend.

Neu war aber doch das Ausmaß. Wie lief es denn ab und was wurde alles
beschlagnahmt?

Ja, es hat heuer eine neue Qualität erreicht. Betroffen waren insgesamt elf
Geschäftsräume und Wohnungen, unser Druckwerk wurde acht Stunden lang von einem
Staatsanwalt, acht bis zehn Zivilbeamten und insgesamt bis zu 40 Polizisten als
Verstärkung durchsucht. Insgesamt wurden neun Personen aus verschiedenen
Zusammenhängen ED-behandelt. Besonders krass war für uns, dass alle drei
Geschäftsführer des Druckwerks zugleich mitgenommen wurden und die Polizisten
unseren ganzen Betrieb ohne Zeugen durchwühlt haben. Ein Anwalt wurde
abgewiesen. Außerdem wurde im Nachhinein behauptet, wir hätten selbst auf einen
Zeugen verzichtet. Das ist reine Erfindung. Hier hat sich wieder mal gezeigt,
wie vorsichtig man sein muss und dass man auf gar keine Fall bei der Polizei
etwas unterschreiben darf! Mitgenommen haben sie bei der Aktion insgesamt elf
Computer, Druckvorlagen, Ordner, Buchhaltung und zahlreiche Unterlagen. Überall
wurde das inkriminierte Flugblatt eingesammelt und aus der Broschüre die
kritische Seite 22 herausgerissen.

Warum das? Was genau ist der Vorwurf gegen die linken Materialien?

Es heißt, sie würden "eine Mobilmachung" der linken Szene betreiben, eine
merkwürdig militärische Ausdrucksweise. Und vor allem behauptet die
Staatsanwaltschaft: "Ziel ist es, eine Vielzahl von Personen dazu zu bewegen,
dass der Flughafen Rostock Lage am 5. Juni 2007 gestürmt wird. An diesem Tag
sollen die Regierungschefs der Teilnehmerstaaten des G8-Gipfels mit dem
Flugzeug dort ankommen. Durch die Erstürmung des Flughafens soll die Ankunft
zumindest verzögert werden. Das Eindringen auf das Flughafengelände stellt
einen Hausfriedensbruch dar. Dadurch, dass sich Personen auf die- Landebahnen
begeben, wären die ankommenden Flugzeuge gehindert, zu landen. Dadurch wäre der
Tatbestand der Nötigung erfüllt". Die Staatsanwaltschaft betätigt sich
hellseherisch und sieht hier Dinge voraus, die überhaupt nicht in den Texten
stehen. Thema war immer eine Flughafen-Blockade, nie aber eine "Erstürmung" von
Gebäuden oder gar Landebahnen. Stürmen und blockieren sind doch
grundverschiedene Dinge.

Ihr seid nicht presserechtlich verantwortlich für diese Texte, fungiert weder
als Autoren noch Organisatoren. Was wird euch konkret vorgeworfen?

Es geht um "öffentliches Auffordern zu Straftaten" nach § 111 StGB. Durch
Drucken, in unserem Fall, Verbreiten und Auslegen im Fall der Buchhandlung
"Basis", des Kulturladens Westend und des Cafe Marat sollen wir nun angeblich
zur Erstürmung des Flughafens auffordern. Auch ein Transportunternehmen und ein
Buchbinder haben polizeilichen Besuch bekommen, obwohl sie die Materialien gar
nicht in den Händen hatten.

Betroffen sind also hier Menschen aus linken Infrastrukturen, keine Anmelder
oder direkten Teilnehmer an Aktionen. Wie bewertet ihr dieses Vorgehen
politisch?

Kurz vor den anstehenden Protesten gegen die "Sicherheitskonferenz" wurde mal
wieder die Keule ausgepackt und ein Anlass gesucht, Linke zu nerven und zu
verfolgen: Dabei ist es diesmal ganz klar ein Angriff auf unsere
Infrastrukturen, weil nicht nur die "direkte Szene", sondern auch diverse
Lieferanten betroffen waren. Wir sehen es als Versuch, Menschen zu
kriminalisieren, die für Linke arbeiten oder überhaupt irgendwie mit uns zu tun
haben. Durch Repression sollen sie zur Zensur-Behörde gemacht werden und sich
schon im Vorhinein immer fragen: Darf ich das drucken, auslegen oder verkaufen?
Könnte das strafbar sein? Soll ich diese Linken überhaupt in meinen Laden"
lassen? Sie wollen also eine Entsolidarisierung, eine Schere im Kopf. Dagegen
müssen wir uns alle gemeinsam wehren.

Interessant ist, dass der Durchsuchungsbeschluss, mit dem ihr konfrontiert wart,
gar nicht auf das Druckwerk ausgestellt war, sondern auf das Netzwerk München
e.V. Das ist doch eine ganz andere Organisation?

Allerdings! Im Netzwerk sind selbstverwaltete Betriebe aus München
zusammengeschlossen, um sich gegenseitig zu unterstützen und zu kooperieren.
Das Druckwerk ist Mitglied, mehr nicht. Und natürlich haben nicht alle diese
Betriebe etwas mit den Siko- und G8-Materialien zu tun. Als wir darauf
hinwiesen, sagte der Staatsanwalt nur: "Ist mir doch egal, was Sie für
Konstrukte haben. Wir gehen bei Ihnen sowieso rein". Presse rechtlich
interessant fanden wir auch, dass eine Anzeige des Netzwerks in der Broschüre
"In Bewegung bleiben" als Beweis für die inhaltliche Verantwortung gewertet
wurde. Hier wurde eine klar gekennzeichnete Anzeige sozusagen zum Impressum
gemacht. Auch dieses Vorgehen weist auf eine neue Qualität der Repression hin.

Wie sieht euer weiteres Vorgehen aus?
Wir halten die Maßnahmen für rechtswidrig, ebenso wie die Begründung haltlos
ist, und haben Beschwerde eingelegt.

[Rote Hilfe 1.2007]


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WIDERSTAND IST FRUCHTBAR

Aktionstag Globale Landwirtschaft am 3. Juni in Rostock

Jedes Jahr sterben weltweit 30 Millionen Menschen an den Folgen von Hunger und
Unterernährung. Unterschiedliche Prozesse wie erzwungene Marktöffnungen,
Preisdiktate durch Supermarktketten oder die Subventionierung der
Lebensmittelproduktion für den Export zerstören systematisch die
Existenzgrundlagen unzähliger Kleinbauern und -bäuerinnen insbesondere in den
ärmeren Ländern. Monokulturen und Massentierhaltung haben katastrophale
Auswirkungen auf natürliche Ressourcen wie Böden, Wasser oder biologische
Vielfalt. Und auch die Qualität von Nahrungsmitteln wird hierdurch stark in
Mitleidenschaft gezogen. Global agierende Konzerne des Nordens wie Monsanto
oder Bayer eignen sich genetische Ressourcen des Südens mit Hilfe so genannter
"geistiger Eigentumsrechte" an und versuchen so, die Kontrolle über die
Produktion von Nahrungsmitteln zu gewinnen. Aber auch in den industrialisierten
Ländern herrschen ruinöser Preisdruck und massive Konzentrationsprozesse in der
Landwirtschaft.

Entgegen der Rhetorik der Hunger- und Armutsbekämpfung, die jeden G8-Gipfel
begleitet, verfolgen die reichsten Industrieländer eine zerstörerische,
neoliberal zugespitzte Agrar- und Fischereipolitik, die zu mehr Vertreibung,
Hunger und rasant wachsender Ungleichheit führt. Hiervon profitieren weltweit
vor allem transnationale Konzerne und Großagrarier. Dagegen organisieren sich
rund um den Globus Kleinbauern und -bäuerinnen, LandarbeiterInnen und Landlose,
um ihre Interessen gegen Großgrundbesitzer, Großkonzerne, Regierungen und
internationale Institutionen durchzusetzen. Sie besetzen Land, kämpfen gegen
die Privatisierung von Wasser, brennen Genfelder ab, gründen Kooperativen sowie
Erhaltungsprojekte für ihr traditionelles Saatgut. Sie kämpfen für
Ernährungssouveränität, d.h. für das Recht, ihre Landwirtschaft und ihre
Ernährung selbst zu bestimmen. In Solidarität mit diesem weltweiten Widerstand
und weil Nahrungsmittel und Landwirtschaft Lebensgrundlage für alle sind,
tragen wir den Protest zum G8-Gipfel nach Heiligendamm.

Der Aktionstag am 3. Juni lädt mit vielfältigen Aktionsformen möglichst viele
Menschen zum Mitmachen ein. Er beginnt mit einer Demonstration mit Traktoren
und Großpuppen durch die Rostocker Innenstadt und endet mit einer Veranstaltung
beim Agro-Bio-Technikum mit den Gen-Versuchsfeldern in Groß Lüsewitz 15 km
östlich von Rostock. Dazwischen findet für Aktive und Mobile eine Rallye über
verschiedene Info- und Aktionspunkte statt. Mit dabei sind VertreterInnen von
Kleinbauernverbänden, Landarbeiterorganisationen und genkritischen Netzwerken
aus Nord und Süd (Via Campesina, Conféderation Paysanne und andere).

Demonstration von der Uni Rostock zum Neuen Markt

10.00 Uhr Vorprogramm (Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät der Uni
Rostock)
10.30 Uhr Auftakt (Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät der Uni Rostock)
11.30 Uhr Demo-Beginn
12.30 Uhr Abschlusskundgebung (Neuer Markt)

Rallye von Rostock nach Groß Lüsewitz

13.30 Uhr Start der Rallye am Ort der Abschlusskundgebung vorbei an verschiednen
Stationen mit Infos und kreativen Aktionen zum Zusammenhang von G8 und Globaler
Landwirtschaft: Getreidesilos im Rostocker Hafen,
Erdbeerplantage mit prekären Beschäftigungsverhältnissen, Großmastanlage,
Fastfood-Restaurant, Tierversuchsinstitut, Lebensmitteldiscounter,. Der eigenen
Fantasie bei den Aktionen sind dabei ebenso wenig Grenzen gesetzt wie der
Bewegungsenergie bei der Teilnahme an der Rallye: zu Fuß, mit Skatern,
Fahrrädern, Traktoren, Autos, Bussen. Es fährt allerdings auch stündlich ein
Regionalzug nach Groß Lüsewitz.

Kundgebung und Dorffest in Groß Lüsewitz

ab 13.00 Uhr Bunter Protest gegen das hier ansässige Agro-Bio-Technikum und
dessen umstrittene Genforschung und Freilandversuche. Kundgebung,
Bühnenprogramm, Info-, Aktions- und Essstände, Straßentheater, Spiele, Musik
u.v.m.

Infos und Kontakt: Aktionsnetzwerk


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summit -- non-aligned Initiatives in education culture
24.-28. Mai 2007

Zwei Wochen vor dem G-8 Treffen versammeln sich Projekte, Initiativen und
Protagonisten aus Kunst, Kultur und politischem Aktivismus an Pfingsten in
Berlin zu einem außergewöhnlichen Event: summit wird einige grundlegende
Annahmen der aktuellen Debatte um Bildung, Wissensproduktion und
Informationsgesellschaft in Frage stellen und versuchen, sie neu zu
formulieren.

Der summit ist ein Forum für "non-aligend" und unabhängige Initiativen. Ziel
ist, einen Prozess anzustoßen, in dem Bildungsbegriffs entwickelt wird, der
inhaltlich neoliberalen Konzepten wie "Lifelong learning" etwas entgegensetzen
kann. Alle interessierten Gruppen, Organisationen, Initiativen und Personen
sind aufgerufen, sich aus praktischer, konzeptueller oder theoretischer Sicht
daran zu beteiligen.

Jenseits der weit verbreiteten Klage über einen angeblichen Bildungsnotstand
existiert eine Vielzahl an Strategien und Taktiken der Selbstorganisierung von
Bildung und Wissensproduktion: Von freien Akademien über Ausstellungen als
Bildungsprojekte bis hin zu Ad-hoc Initiativen innerhalb der
unterschiedlichsten sozialen, politischen und kulturellen Kontexte. Unabhängig
davon haben sich zahlreiche, immer unkonventionellere Ansätze innerhalb oder an
den Rändern bestehender Institute und Institutionen entwickelt, die die gängigen
Ausbildungsmuster und Routinen gegen den Strich bürsten und bildungspolitische
Zielvorgaben systematisch ausweiten anstatt diese bloß zu verteidigen.

Der summit bringt aus den verschiedensten Genres Ansätze zusammen, die sich
sowohl der Tendenz zur Bürokratisierung wie zur Privatisierung von Bildung und
Wissen zu entziehen versuchen. Die viertägige Veranstaltung operiert bislang
auf vier thematischen Feldern: "Knowledge and Migrancy", "Self-authorization,
-organization, -valorization", "Creative Practices" und "Education unrealized
and ongoing". Es besteht die Möglichkeit weitere inhaltliche Schwerpunkte in
unterschiedlichster Art und Weise zu ergänzen.

Die viertägige Veranstaltung besteht aus einem Abendprogramm mit Vorträgen,
kuratierten Dialogen und Performances, Workshops sowie Workinggroups.
Eventsprache des summit ist Englisch.

Wer Ideen hat, weitere Informationen braucht oder sich beteiligen will, hat am
03. Mai 2007, 20.00 Uhr die Möglichkeit zum Vorbereitungstreffen in die
Räumlichkeiten des unitednationsplaza nach Berlin zu kommen. Die
OrganisatorInnen werden dort Konzept, Ziel und Stand der Dinge des summit
vorstellen.

Kontakt:
http://summit.kein.org/
office at summit.kein.org

Termine:
Vorbereitungstreffen 03.Mai 2007, 20.00 Uhr
unitednationsplaza
Platz der Vereinten Nationen 14a
10249 Berlin
http://www.unitednationsplaza.org/

summit - non-aligned initiatives in education culture
24.- 28. Mai 2007
Hebbel am Ufer (HAU 1, HAU 3)
Wirtshaus am Ufer (WAU)
unitednationsplaza
bootlab e.v.
http://summit.kein.org/


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Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer von McPlanet.com 2007!

Nur noch drei Tage bis zum Kongress: McPlanet.com 2007 bricht alle
Besucherrekorde - inzwischen haben sich bereits über 1400 TeilnehmerInnen
angemeldet!
Ein Grund, um rechtzeitig noch ein paar Informationen herumzuschicken, die euch
einen möglichst angenehmen Ablauf des Kongresses unterstützen sollen.

Am Freitagabend öffnet die Anmeldung ab 17:00. Die Anmeldung wird nach den
Anfangsbuchstabe des Nachnamens sortiert sein. Einfach auf die Schilder (A-K,
L-M etc. ) achten. Vor allem ab 19:00 Uhr rechnen wir mit einem Riesenansturm
an den Anmeldeschaltern, da davon auszugehen ist, dass noch viele
TeilnehmerInnen spontan zum Kongress kommen werden. Wir möchten daher alle,
denen es möglich ist, bitten, bereits etwas früher zu kommen.

Bereits ab 18:00 Uhr wird es am Freitag in der TU warmes leckeres,
biologisches-veganes Abendessen zum Preis von nur 3€ geben. Essensmarken hierzu
gibt es an dem Infostand vor dem Audimax.
Um 20:00 Uhr beginnt die Auftaktveranstaltung von McPlanet.com 2007 mit Molly
O'Meara Sheehan, Michel Takam, Meena Raman und Carlo Jaeger.

Das Programm am Samstag und Sonntag ist ebenfalls ungeheuer vielfältig und
spannend geworden: Seit gestern ist das komplette Programmheft endlich fertig
und online zum Schmökern unter http://www.mcplanet.com/pages/programm.php zu
finden. Alle TeilnehmerInnen erhalten bei der Anmeldung ein frisch gedrucktes
Programmheft.

Anreise: Für die Anreise empfehlen wir das günstige McPlanet.com Ticket mit dem
man aus ganz Deutschland und halb Europa ab 34€ hin und zurück mit der Bahn zu
dem Kongress fahren kann, weitere Infos und Buchungsadresse unter:
http://www.mcplanet.com/media/BN-Reiseangebot_neu.pdf

Schlafplätze: Die Sammelunterkunft ist bereits voll, wir bitten alle, die an
günstigen Schlafplätzen interessiert sind, sich in der Bettenbörse einzutragen
oder den Zeltplatz mitten in der Stadt zu nutzen. Mehr Infos gibt es unter:
http://www.mcplanet.com/pages/allgemeine-infos/schlafen.php

McPlanet.com 2007 ist ein gemeinsamer Kongress: Dringend benötigen wir weitere
helfende Hände während des Kongresses (helfen at mcplanet.com) und bedanken uns
bei allen, die bisher schon so engagiert Werbung gemacht haben und sich zum
helfen bereit erklärt haben!

Eine Bitte zum Schluss:
Wir haben zwar gewusst, dass McPlanet.com ein beliebter Kongress ist, aber die
gegenwärtigen Anmeldezahlen übertreffen alle unsere Erwartungen. Es kann daher
an einigen Stellen auch mal länger dauern und wir bitten in solchen Fällen
schon jetzt um euer/ Ihres Verständnis.
Vielen Dank!

Wir freuen uns jetzt schon, Sie/Euch auf McPlanet.com 2007 begrüßen zu dürfen!
Das McPlanet.com 2007 Team


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Erste Vernissage von "Mail-Art am Zaun"

Am Sonntag, dem 29.04.07, wurde im Mindener BÜZ die Ausstellung "MailArt am Zaun
- Für weltweite soziale Gerechtigkeit" eröffnet. Dafür hat die Attac-Gruppe
Minden in den vergangenen zwei Monaten aus 20 Ländern der ganzen Welt
Kunstwerke zugeschickt bekommen. Insgesamt sind 100 Arbeiten mit großartigen
Ideen zusammen gekommen. 25 davon wurden in das Format DIN A0 groß kopiert und
mit passendem Rahmenprogramm einem begeisterten Publikum präsentiert. Sie sind
noch bis zum 5. Mai zu bestaunen. Anschließend sollen die Werke am 1. Juni von
13-16 Uhr am Sicherheitszaun (Passierstelle Rennbahn in Bad Doberan) befestigt
werden - damit dieses "martialische Bauwerk", das die Gipfelteilnehmer
abschirmen soll, "ein bisschen menschlicher aussieht", so Bernd Mehrhoff von
Attac Minden. Wir freuen uns über jedeN AusstellungsbesucherIn!

[attac-Newsletter #3 vom 2.05.07]


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Unterkommen bei Heiligendamm

Die Infrastruktur in Rostock und Landkreis Bad Doberan ist per se nicht dafür
angelegt, 100.000 Demonstrierende, JournalistInnen, PolizistInnen etc.
unterzubringen. Wir hätten für die G8 ja einen ganz anderen Platz im Hinterkopf
...
Aber: *Es wird genügend Unterkünfte und Schlafplätze geben!* Auf unserer
Internetseite zur Unterbringung findet sich ein Überblick über diverse Schlaf-
und Unterkunftsmöglichkeiten. An vorderster Stelle stehen natürlich die
Aktions-Camps, auf denen frei und selbstorganisiert gezeltet werden kann. Am
Wochenende der Großdemo werden aber auch Turnhallen zur Übernachtung geöffnet.
Weitere Vorschläge siehe
www.attac.de/heiligendamm07/pages/gipfelproteste-2007/unterbringung.php

[attac-Newsletter #3 vom 2.05.07]