[Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm

Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe gipfelsoli-l at lists.nadir.org
So Apr 22 20:34:57 CEST 2007


- Fight G8! Fight Capitalism!
- Freunde und Freundinnen, UnterstützerInnen von Blockaden,
- Anti-G8-Heiligendamm: Wandbild nahe Heiligendamm fertig gestellt!
- Zwölf Staatsflieger in Laage
- Panzersperren sollen Durchbruch verhindern
- Aktuelle Meldungen Hamburg
- Civil G8 Dialogue in Bonn, April 25/26: important information!
- G8 Justiz- und Innenministertreffen
- Film DER GROSSE AUSVERKAUF

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Fight G8! Fight Capitalism!

Vom 06.-08 Juni 2007 werden sich die Regierenden der G8- Staaten in Heiligendamm
im Nordosten der BRD treffen. Hinter einer 12 Kilometer langen Sperranlage,
beschützt von Tausenden PolizistInnen und SoldatInnen werden sie versuchen, ein
Bild von Transparenz und Verantwortlichkeit in Bezug auf die momentane soziale,
politische und ökonomische Weltordnung zu demonstrieren.
Der Farce dieses Gipfels wird auf der Außenseite des Zaunes auf ein teilweise
kaum weniger trauriges Bild treffen. Ein Kessel Buntes aus NGOs,
Gewerkschaften, Parteien und Persönlichkeiten wird dort ausharren und den
Mangel an Transparenz beklagen, über den Schuldenerlass für die "Dritte Welt"
reden, oder ein "europäisches soziales" statt des "bösen neoliberalen" Modells
des Kapitalismus fordern.
Und über allem wird die Forderung nach einem Platz am Tisch schweben, um eine
bessere oder transparentere Verwaltung von Elend und Ausbeutung zu garantieren.
Zusammengefasst, um einen "gezähmten Kapitalismus" zu kreieren.
Wir, Linksradikale aller Lager und Fraktionen, reisen aus einem anderen Grund an
den nordöstlichen Zipfel der BRD...
Wir haben kein Interesse an einem Platz am Tisch des Kapitalismus, oder daran,
der in sich verkehrten Gesellschaft ein menschliches Antlitz zu verpassen. Wir
wissen, dass es kein richtiges Leben im falschen Ganzen gibt, kein besseres
Sein in einer albtraumhaften Realität. Unsere Utopie ist eine andere, es ist
die Vision einer solidarischen Gesellschaft, die auf Zusammenarbeit und nicht
auf Konkurrenz beruht, in der Menschen nicht der Früchte ihrer Arbeit beraubt
werden, in der Entscheidungen, die alle angehen, auch von allen getroffen
werden. Darum interessiert uns in erster Linie eins: wir wollen den Tisch
umwerfen.
Ereignisse wie der G8 Gipfel sind, wenn auch nur symbolisch, die Möglichkeit zu
zeigen, dass wir nicht ruhig zusehen werden, wie der Kapitalismus als Krieg
gegen uns alle geführt wird.
Die aufrührerischen Momente der Mobilisierungen nach Amsterdam, Prag, Seattle,
Neapel, Quebec, Genua oder Thessaloniki sind bloß Bilder und Momentaufnahmen
der permanenten Auseinandersetzungen, die den Klassenkampf und den Kampf für
die soziale Revolution sowie gegen rassistische und sexistische Unterdrückung
ausmachen. Wenn die Vorstädte der französischen Metropolen brennen, wenn ganze
Stadtviertel überall auf der Welt unregierbar werden, dann werden die
Widersprüche dieser menschenverachtenden Realität als Risse offensichtlich.
Wenn es der Linken gelingt, in diese Widersprüche politisch zu intervenieren,
dann können diese Risse Teil eines progressiven, gesellschaftlichen Bruches
bilden. Tag für Tag wird dieser Kampf durch Demonstrationen und militante
Aktionen sichtbar, In Nordamerika, wenn der Besitz jener brennt, die die Erde
für ihren Profit zerstören, bei Studierenden- und ArbeiterInnenaufständen in
Buenos Aires und La Paz oder in Nordeuropa, wenn die Jugend in den Straßen
Kopenhagens revoltiert, um ihr Recht auf selbstgewählte Formen des Lebens zu
verteidigen.
Es ist derselbe Kampf innerhalb und außerhalb der Knäste, gegen die Folter- und
Isolationsprogramme, die sich gegen politische Gefangene richten (wie F-Typ
Zellen in der Türkei oder das FIES Programm des spanischen Staates) und für die
Befreiung der Gefangenen aus RAF oder Action Directe, der marxistischen
griechischen Genossen im Hungerstreik, von Gefangenen der indigenen oder
schwarzen Befreiung in den USA, wie aller gefangenen Revolutionäre... Es ist
der Kampf, der die Metropolen von Paris bis Athen durchzieht, der Kampf
zwischen den Ausgeschlossenen und denen, die ausschließen. Er wird sicherlich
nicht immer geführt, wie wir uns das wünschen und vorstellen, aber es ist
nichts desto trotz das Zeichen des kommenden Bruchs mit dieser Gesellschaft.
Die Aufgabe einer revolutionären Linken muss es sein die Risse, die die
gesellschaftliche Realität durchziehen aufzuzeigen und zu intervenieren!
Selbstverständlich ist der G8- Gipfel lediglich ein Symbol, ein konkretes Bild
eines abstrakten sozialen und ökonomischen Modells. Kurz gesagt, der Gipfel
selbst ist als eine theatralische Botschaft konzipiert. Aber eine Botschaft ist
auch das, was wir ihnen schicken werden! Wir kommen aus verschiedenen
politischen und sozialen Umfeldern, wir haben verschiedene Hintergründe und
Perspektiven, genauso wie taktische und strategische Konzepte. Doch genau
deshalb ist dieser Gipfel eine Möglichkeit Kontakte und Netzwerke mit
GenossInnen aus der ganzen Welt zu knüpfen. Und während dieses Prozesses werden
wir die Chance nutzen den Regierenden und der Welt die Macht unserer Solidarität
und Wut zu demonstrieren. Die Stellvertreter und Regierenden werden sehen, dass
wir uns weder vertreten noch regieren lassen - und dabei wird uns kein Zaun
stoppen können!
No Other World is possible with Capitalism!
Make Capitalism History!
G8 Blockieren, auf allen Ebenen, mit allen Mitteln!

[http://www.puk.de/ali/index.php?option=content&task=view&id=245]


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Freunde und Freundinnen, UnterstützerInnen von Blockaden,

wir ersuchen Eure Unterstützung für die

Dezentrale Versorgung der Blockaden !!

während des G8 Gipfels sollen die Zugangs -- und Versorgungswege zum G8 Gipfel
von uns gemeinsam blockiert werden. Dies kann unter Umständen zu der Situation
führen dass die Blockierenden Bedingungen ausgesetzt sind, in denen sie auf
Unterstützung und Versorgung angewiesen sind.

Wir organisieren von den Camps ausgehend Versorgungsmannschaften zu den
Blockaden. Dort werden die tapferen MitstreiterInnen mit notwendigen Dingen wie
Nahrung, Trinken und wenn möglich oder nötig auch erster Hilfe versorgt. Dies
beansprucht eine gut laufende Kommunikation, aber auch die Mithilfe von *Dir !*

Da die Blockaden unter Umständen schwer zu erreichen sind, geschweige denn mit
Auto dort heran zu kommen ist, brauchen wir dringend Sachspenden oder Leihgaben
folgender Sorte:

Bollerwägen, Ziehkärren, Anhänger für Fahrräder, Einkaufswagen, Körbe,
Wasserkanister

kurz: wir brauchen alles was man zum Transport zu Fuss oder Fahrrad gebrauchen
kann würde.

Desweiteren brauchen wir *Fahrer mit Pkw oder Kleinbussen; MotorradfahrerInnen
mit Bike* die bereit wären dies zu unterstützen.

Wir versuchen von Camp Rostock und Camp Reddelich die Versorgungsteams auf den
Weg zu bringen.

Für ein gelingen dieser Aktion sind wir auf *freiwillige HelferInnen*
angewiesen, die sich dann zu Fuss in der Nähe der Blockaden mit den Bollerwägen
auf den Weg zu den Blockaden machen.

Natürlich wissen wir, dass wir in anbetracht der Umstände keine verbindlichen
Zusagen erwarten können, vorallem nicht von Helfern aus dem Ausland. Denoch
bitten wir um ernstgemeinte Angebote, da uns diese Aktion sehr am Herzen liegt,
bzw eine dezentrale Versorung zu dem Gelingen der Blockaden beitragen kann. Auch
hoffen wir auf Ressonanz aus dem Ausland, da dies den Zusammenhalt und die
Gruppendynamik noch um ein weiteres Steigern könnte.

Solltet ihr oben genannte Dinge besitzen die ihr Spenden oder als Leihgabe
mitbringen könntet, mailt bitte an hangup at riseup.net

Solltet ihr Interesse haben die Aktion als Freiwillige Helfer zu unterstützen,
mailt bitte an: liaphin at riseup.net


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Anti-G8-Heiligendamm: Wandbild nahe Heiligendamm fertig gestellt!

2. Presserklärung der Feriengruppe "Ostermaler"

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind erfreut, Ihnen mitteilen zu können, dass unser wunderbares Wandbild "NO
G8" auf der Fassade des leer stehenden Ferienheims "Waterkant" in Börgerende
nahe Heiligendamm fertig gestellt ist. Verantwortlich für das Ausmalen der von
uns vergessenen Felder des Schriftzuges sind weitgehend unbekannte
Sympathisanten der Feriengruppe "Ostermaler", die uns an Dreistigkeit
allerdings weit übertrafen: Anstatt den Schutz der Dunkelheit abzuwarten - wie
es sich gehört - malten sie am helllichten Tag. Wir freuen uns über so mutige
Solidarität!

Wir laden Sie herzlich ein, die großartige Wirkung des Schriftzuges vor Ort zu
erleben. Man fährt durch Börgerende bis zur Strandpromenade, biegt dann rechts
ab Richtung Campingplatz. Das ehemalige Ferienheim ist nicht zu übersehen.

Ebenso sind wir erfreut, dass die Polizei "mit dieser Protestform leben kann"
und der Schriftzug offenbar für lange Zeit erhalten bleibt. Schon jetzt ist er
zum touristischen Highlight geworden: man beobachtet viele interessiert
gestikulierende und fotografierende Menschen auf der angrenzenden Promenade.

Mit Sorge betrachten wir allerdings die zu erwartenden Rechtsbrüche der Polizei
im Umgang mit dem Grundrecht auf Versammlungsfreiheit. Wenn sich das
Gipfeltreffen nur mit äußerster Brutalität gegen zehntausende durchsetzen
lässt, muss man sich fragen, ob die Verhältnismäßigkeit nicht eher den Abbruch
des Gipfels gebietet. Kaum jemand - außer einem beträchtlichen Teil
rechtsextrem gesinnter Polizeibeamter - will Anfang Juni brutale Gewalt und
Gegengewalt. Das bitten wir zu Vermerken.

Für die nette Erwähnung unserer farblichen Zeichensetzung "NO G8" in Ihrer
Zeitung bedanken wir uns und freuen uns auf eine faire Kooperation der Medien
mit der Anti-G8-Bewegung.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre Feriengruppe "Ostermaler"

[Feriengruppe "Ostermaler"]


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Zwölf Staatsflieger in Laage

Europäische Union (EU): Dornier 328 Corporate Jet. Länge: 21 Meter. Spannweite:
21 Meter.

Bundesrepublik Deutschland: Challenger 601. Länge: 21 Meter. Spannweite: 20
Meter.

USA: Boeing 747-200 (Air Force One) und Boeing 757. Länge: 71 Meter. Spannweite:
60 Meter.

Kanada: Airbus A310. Länge: 46 Meter. Spannweite: 44 Meter.

Großbritannien: Airbus A320. Länge: 38 Meter. Spannweite: 34 Meter.

Japan: Zwei Boeing 747- 400. Länge: 71 Meter. Spannweite: 64 Meter.

Frankreich: Airbus A319- C5. Länge: 34 Meter. Spannweite: 34 Meter.

Italien: Airbus A319- 115CJ. Länge: 34 Meter. Spannweite: 34 Meter.

Russland: Iljuschin IL 96 und IL 62M. Länge: 55 Meter. Spannweite: 57 Meter.

[http://www.ostsee-zeitung.de/e-paper.phtml?Param=ePaper&ID=259755&Referer=/archiv/index.phtml9


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Panzersperren sollen Durchbruch verhindern

Hinter Bollhagen Die Montage der Panzersperre am Wasserwerk Hinter Bollhagen ist
abgeschlossen. Die Neubrandenburger Firma Tief und Kabelbau Weber errichtete die
baulichen Voraussetzungen. Die Fundamente bringen jeweils 30 Tonnen auf die
Waage. 31 Kubikmeter Beton waren dafür notwendig. Innerhalb einer Sekunde wird
im Ernstfall mithilfe einer Hydraulik ein massiver Metallblock, mit einer
Breite von einem halben Meter, einen Meter in die Höhe gewuchtet. Diese
Panzersperre ist unbrechbar, so Vorarbeiter Klaus Häse. Auch Hydraulik und
Elektrik sind jetzt montiert. Somit ist die Panzersperre betriebsbereit. Eine
weitere wurde an der Doberaner Rennbahn montiert.

[http://www.ostsee-zeitung.de/archiv/index.phtml?Param=DB-Artikel&ID=2666088&Stichwort=panzersperren&Pre=DB-Artikel&Typ=Artikel&Card=0]


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Aktuelle Meldungen Hamburg

Viel später als geplant...

...soll das ****-Hotel im Wasserturm nun fertig werden. Als Grund für die
Verzögerung wurde z.B. die Pleite des ersten Generalbauunternehmens Walter Bau
AG genannt. Verschwiegen wurde, dass die gesamte neue Isolierung zwischen
Außen- und Innenwand Ende letzten Jahres in Wochenend- und Nachtschichten
erneuert werden musste, weil diese aufgrund von Feuchtigkeit schlicht und
einfach verschimmelt war. Laut Informationen von dort tätigen Arbeitern sollte
auch nicht publik werden, dass viele Betonwände ebenfalls erneuert werden
mussten, da zuvor an der Mischung gespart wurde. Dies alles hatte nun wirklich
nichts mit "Besonderheiten eines solchen Altbaus" zu tun, sondern nur mit
"Pfusch am Bau"! Zudem sollen sich inzwischen nach internen Informationen die
Kosten von ca. 55 auf ca. 80 Millionen Euro erhöht haben,

Mitte Mai soll ...

...der Zaun um die unsägliche Baustelle herum abgebaut werden und der Rundweg
zumindest teil weise wieder begehbar sein. In den letzten Wochen wurden bereits
umfangreiche Bepflanzungen vorgenommen und der erste Eindruck ist positiv,
erinnert dieses Pflanzenarrangement doch eindeutig an einen Friedhof! Wir sind
gespannt darauf, wie dieses Areal dann geschützt wird und auch auf die neuen
Begründun gen für einen Platzverweis. "Sie haben am Baum gerüttelt!" oder "Sie
sind zu dicht am Baum entlang gegangen!" würden nahtlos in das Niveau der
jetzigen Begründungen passen (s.u.). Der Projektleiter der Patrizia, J. Klein,
ließ über die Presse verlauten, dass sie keinen Zaun bräuchten. Es wird
sicherlich möglich sein, ihn vom Gegenteil zu überzeugen, ihm und Mövenpick
klarzu machen, dass zwischen Hotelgästen und SchanzenparknutzerInnen sehr wohl
ein klarer Trennungszaun zu ziehen ist!

Anfang oder Mitte Juni...

... soll dann doch endlich das Hotel im Wasserturm eröffnet werden. In
Werbeartikeln in Hamburger Zeitungen Ende März wurde von Mövenpick dieser
Zeitpunkt genannt. Nach unseren Informationen sind momentan die ersten
Übernachtungen für den 8./9. Juni 2007 geplant. Zeitlich passt dies genau in
die Aktionswoche zum G8-Gipfel, in der an diesen Tagen die Blockade in
Heiligendamm geplant ist. Also ein guter Moment für eine heimliche Eröffnung
eines nicht gewollten ****-Hotels im Hamburger Schanzenpark? Fest steht, dass
keine offizielle Eröffnungsfeier geplant ist; nachdem schon das Richtfest aus
"Sicherheitsgründen" abgesagt wurde, ist dies ein weiterer Beleg dafür, wie
"sicher" und "akzeptiert" dieses Millionen-Projekt von Betreibern und Behörden
angesehen wird. Fest steht auch, dass zu diesem Zeitpunkt jede Menge
uniformierte Sicherheitskräfte in Hamburg sein werden, die dann, sehr
medienwirksam, zum Schutz einer Hoteleröffnung eingesetzt werden könnten.

Eine Eröffnungsparty der HotelgegnerInnen im Park,..

...soll es deshalb am 16. Juni um 16.00 Uhr geben. Wir werden es uns nicht
nehmen lassen, diesen Höhepunkt ohne größere Feierlichkeit zu begehen. Nähere
Informationen dazu folgen noch.

Eine andere Art des "Social Sponsoring",...

...betreibt Mövenpick in den letzten Tagen. Bei vielen sozialen Einrichtungen
und Vereinen gingen Anrufe ein, ob sie für ihre Arbeit etwas bräuchten; z.B.
Schaufeln für die Kinderbetreuung oder ein Satz Trikots; dies alles sollte von
Mövenpick bezahlt werden. Tenor der Anrufe: "Wir arbeiten nicht gegen das
Viertel, sondern für das Viertel." Dies ist ein weiterer perfider Versuch von
Mövenpick, sich im Stadtteil Akzeptanz zu verschaffen und dies vor dem
Hintergrund der immer weiter gehenden Kürzungen im sozialen Bereich bei
gleichzeitiger Bereitstellung von Unsummen von Geld für Privatisierungsobjekte
wie Elbphilharmonie oder das Marine-Museum von Tamm. Wir fordern alle
Einrichtungen und Vereine auf, diese Angebote abzulehnen (wie bereits teilweise
geschehen) und sich gegen diesen weiteren Versuch der Befriedung von Kritik und
Widerstand zu stellen.

Das Mövenpick-Café im Hanseviertel,...

schließt zum 30.06.2007! Die offizielle Begründung ist nichtssagend. Für uns
kommt die Schließung nicht überraschend, bereits im September 2004 haben bei
einer öffentlichen Info-Aktion im Café Angestellte die Vermutung geäußert, dass
sie nach der Hoteleröffnung in die Arbeitslosogkeit entlassen werden.

Und es findet doch wieder statt...

..., das Open-Air-Kino im Schanzenpark. Auf der einen Seite ein Geschäftsmann,
der u.a. Kino-Vorstellungen unter freiem Himmel veranstaltet, auf der anderen
Seite ein Hotelbetreiber, der nichts unversucht lässt, zu demonstrieren, dass
doch vieles bleibt wie es war. Zumindest für das Jahr 2007 gibt es demzufolge
einen Vertrag für das Open-Air-Kino. Auflagen u.a. sind allerdings, dass der
Lärmpegel geringer gehalten wird und die grünen Besatzer im Park sollen
jederzeit die Möglichkeit haben, das Kino zu beenden. Ob diesmal gleich
Freikarten für das Team Green ausgegeben werden oder sie doch ihre
Streifengänge wieder "zufällig" Richtung Leinwand richten müssen, so sie denn
überhaupt noch da sind, ist momentan noch unklar.

Auch die Repression ging weiter...

...und zwar in Form von willkürlichen Personalienkontrollen und Platzverweisen.
Es uferte teilweise in ein faktisches Parkverbot für bekannte HotelgegnerInnen
aus. Einfallsarmut kann den grünen Parkbesatzern dagegen nicht vorgeworfen
werden, wenn es um Begründungen für diese Repressalien ging, hier eine kleine
Auswahl aus dem Monat März:

- herumlungern im Park (-> Spaziergang), zur Gefahrenabwehr
- unnormales Verhalten (-> abends um 22.30 Uhr im Park), zu dicht am Zaun,
gefährdetes Objekt
- ausspionieren, konspiratives Verhalten (-> mittags im Park, mit dem Handy
telefoniert)
- umherstreunen (-> Spaziergang abends im Park), zur Gefahrenabwehr
- herumsitzen (-> in der Sonne), dunkle Sachen an und "außerdem ist G8"
- rütteln am Zaun (-> kurz festgehalten wg. Rutschgefahr), zur Gefahrenabwehr

Dies verdeutlicht, mit welcher Willkür und Arroganz mißliebige Menschen einfach
aus dem Park geschmissen werden. Was im Park erlaubt ist oder nicht, hängt
ebenfalls von der Willkür ab. So wurde Ende März ein kleines Grillfeuer am
Grillplatz von der Feuerwehr "gelöscht"; zuvor hatte die Revierwache 16
entschieden, dass dort kein Grillplatz sei! Vor ziemlich genau einem Jahr
geschah dies schon einmal an dem Grillplatz, zufällig (?) unter dem gleichen
Einsatzführer.

Ende Mai findet...

...das ASEM-Treffen in Hamburg statt. Dabei wollen sich die EU-Außenminister mit
15 asiatischen Amtskollegen am 28. und 29. Mai hier treffen und nebenbei die
gesamte Innenstadt in einen geschlossenen Sicherheitsbereich verwandeln. Eine
Aktionswoche ist geplant vom 25. Mai bis 01. Juni, in deren Verlauf am Samstag,
26. Mai, ein "Informationsreicher und erlebnisorientierter Stadtteilspaziergang"
durchs Schanzenviertel stattfinden wird.

Stand: 12.04.2007
Freies Netzwerk für den Erhalt des Sternschanzenparks

SCHANZENPARK FÜR ALLE - KEIN HOTEL IM WASSERTURM

[V.i.S.d.P.: Andrea Rotbusch, Marktstr. 232, 20357 Hamburg]


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Civil G8 Dialogue in Bonn, April 25/26: important information!

Dear invitees of the Civil G8 Dialogue,

we are greatly looking forward to seeing you in Bonn next week. To ensure you a
pleasant visit, we would like to give you some more information concerning the
logistics of your stay in Bonn (transportation, conference venue) and the
programme of the conference. Please find attached an updated version of the
conference agenda.

* There will be a security check at the entrance  to the conference.
Registration will take longer for those who have not supplied us with the
information required in the form attached to your invitation. Please submit the
 form  as soon as possible if  you have not already done so!

* Please do not forget to state your workshop preference. Otherwise you may not
be able to participate in the workshop of your choice, if it is already full!

* To enable the conference to start in time we would like to ask you to arrive
at Beethovenhalle  by 11:00 hours on the 25th.

* You will receive comprehensive conference material including  the final
programme on registration.

* If you have not  received your personal invitation yet, please contact us
immediately!

--> Please make sure to carry your Passport or ID with you at both conference
days!

TRANSPORTATION  and Arrival

airport information
http://www.koeln-bonn-airport.de/index.php
http://www.airportcity-frankfurt.com/cms/default/rubrik/9/9682.airport_city_en.htm
http://www.duesseldorf-international.de/e/index.php?type=index&path=04_infos_service/lageplaene


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G8 Justiz- und Innenministertreffen

Vom 23. bis 25. Mai treffen sich die Justiz- und Innenminister der G8 zu einem
Treffen in München. Bereits jetzt können sich Journalistinnen und Journalisten
akkreditieren. Die Akkreditierung ist ab sofort bis zum 18. Mai hier möglich.

Hotelservice
Die deutsche G8-Präsidentschaft hat für diese Veranstaltung ein Zimmerkontingent
für Medienvertreterinnen und Medienvertreter in zwei Müchener Hotels zu
besonderen Preiskonditionen vorreserviert. Bei Interesse können Zimmer
unmittelbar beim Hotel unter Angabe der Kennung: "G8 Presse" gebucht werden.
Nähere Informationen zu den Hotels finden Sie hier.

SMS-Service
Wir bieten Ihnen für diese Veranstaltung einen SMS-Service an, mit dem Sie sich
rasch und unmittelbar über aktuelle Programmänderungen und sonstige Hinweise
zum G8-Fachministertreffen der Justiz- und Innenminister informieren lassen
können. Um diesen kostenlosen Service zu nutzen, senden Sie bitte Ihren Namen
und Ihre Mobilfunknummer an presse at bmj.bund.de. Natürlich können Sie sich auch
noch bei der Veranstaltung vor Ort für diesen Service anmelden. Ihre Daten
werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nach Beendigung des
Ministertreffens gelöscht.

Anreise
Ob mit dem Flugzeug, der Bahn oder dem Auto, hier finden Sie Informationen, wie
Sie zum Tagungsort - Hotel Bayerischer Hof München - gelangen.

Fotoservice
Hier finden Sie in Kürze Fotos vom G8-Fachministertreffen. Die Fotos stellen wir
für Sie in Druckqualität, digital und mit IPTC-Beschriftung unentgeltlich zur
Verfügung.

Kontaktinformationen
Bundesministerium der Justiz (BMJ)
Pressestelle
Mohrenstraße 37
10117 Berlin
Tel: +49 (0)30 - 18 580 9030
Fax:+49 (0)30 - 18 580 9046
presse at bmj.bund.de

Bundesministerium des Innern
Pressereferat
Alt Moabit 101 d
10559 Berlin
Tel.: +49 (0)30 3981-1022
Fax: +49 (0)30 3981-1083
presse at bmi.bund.de
So, 22.04.2007

[http://www.g-8.de/Content/DE/Artikel/2007/04/2007-04-22-g8-justiz-innen.html]


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Film DER GROSSE AUSVERKAUF

In vier ineinander verwobenen Erzählsträngen bringt Florian Opitz in seinem
Dokumentarfilm DER GROSSE AUSVERKAUF dem Zuschauer das komplexe Phänomen
"Privatisierung" über einfühlsame Porträts von Menschen aus verschiedenen
Kontinenten nahe, die von den oft inhumanen und fehlgeleiteten Versuchen, das
Wirtschaftswachstum zu steigern, unmittelbar betroffen sind. Menschen, die sich
auf ihre ganz persönliche Art und Weise dagegen zur Wehr setzen. Doch auch "die
andere Seite" kommt zu Wort. Diejenigen, die Privatisierungen befürworten und
für die Lösung aller wirtschaftlichen Probleme halten. Wasser, Strom, Bahn,
Gesundheit oder Bildung... Schnell werden die Parallelen zu den
wirtschaftspolitischen Entwicklungen in Deutschland deutlich und der Film macht
klar: das Thema Privatisierung betrifft uns alle.
DER GROSSE AUSVERKAUF - ab 17.Mai bundesweit im Kino!

[www.dergrosseausverkauf.de]