[Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
gipfelsoli-l at lists.nadir.org
gipfelsoli-l at lists.nadir.org
Fre Okt 27 14:53:28 CEST 2006
- Themenplattform G8
- EINLADUNG zur Mitgestaltung der AKTIONSTOUR "G8 und Landwirtschaft"
- Towards an inventive strategy for attacking and blocking summits
- Bundesweites Vorbereitungstreffen für den BUKO 30, 3.-5.11., Leipzig
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Themenplattform G8
Was ist eigentlich ein Jukss...?
Jukss ist eine Abkürzung und steht für Jugendumweltkongress. Was der Jukss nun
genau ist, wird von Zeit zu Zeit neu erfunden. Auf jeden Fall ist der Jukss
eine bunte, vielfältige, selbstorganisierte, utopische, unglaubliche,
openspacige und überhaupt tolle Veranstaltung, die normalerweise zum
Jahreswechsel statt findet.
Ideensammlung für eine Themenplattform zu G8
Dissent! Treffen auf den Jukss einladen (Was Dissent ist?
http://dissentnetzwerk.org/ oder gipfelsoli.org)
Einführungs-Workshops und Quiz zu G8, Globalisierung, Neoliberalismus...
(G8-Infotour?)
Infotisch, Anlaufpunkt für Interessierte, Kontakt zu Aktivistis und
"Vermittlung" zum Beispiel zu Camp-Orga, Voküs, Aktionsplanung etc
Bezugsgruppenfindung und Aktionsplanung für Heiligendamm und drumrum (natürlich
nicht nur :-))
Theaterworkshop der Gr8Chaoskaravaan07 (Westeuropa-Fahrradkarawane nach
Heiligendamm) (Infos zum Workshop folgen, Infos zu den Fahrradkarawanen zum G8:
http://dissentnetzwerk.org/wiki/index.php?title=Fahrad-/Velokarawane/)
Mehr Infos zum G8-Gipfel in Mecklenburg-Vorpommern im Juni 2007, der
Mobilisierung, geplanten Protesten, was G8 überhaupt heisst usw. findet ihr
z.B. unter gipfelsoli.org
[http://www.jugendumweltkongress.de/2006/de/programm/g8]
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EINLADUNG zur Mitgestaltung der AKTIONSTOUR "G8 und Landwirtschaft"
Idee: Wir wollen Anfang März 2007 eine etwa 10 tägige Tour durch mehrere
deutsche Städte machen zum Thema "G8 und Landwirtschaft". Dabei werden wir in
einem auffälligen Gefährt zwei Fotoausstellungen über Ausbeutungsverhältnisse
in der europäischen Landwirtschaft und vielfältiges Informationsmaterial zu G8,
Agrobusiness, Gentechnik etc. im Gepäck haben. Ausserdem ist geplant, Orangen
aus (ökologisch und sozial) korrektem Anbau an einem möglichst prominenten Ort
öffentlich zu verschenken.
Ziel dieser Aktion ist es, die Menschen zu irritieren und zum Nachdenken zu
bringen. D.h. wir wollen nicht mit irgendeiner Fertiglösung a la "fair trade"
oder "BIO" ankommen, oder behaupten, es gäbe ein richtige(re)s Leben im
Falschen, sondern - neben Information über die Verhältnisse, unter denen z.B.
ALDI-Orangen produziert werden, und die Absurdität der Preisbildung für
landwirtschaftliche Produkte - einfach mal die Frage stellen: okay, und wieviel
ist DIR dieses Produkt wert? Was machst DU, wenn es keine Preise gibt?
Zugleich wollen wir (im Zusammenhang mit der Verschenk-Aktion sowie der Tour
insgesamt) auch Spenden sammeln, und diese dann als "Startfonds" für den Aufbau
einer solidarischen Produktionsstruktur nutzen. D.h., wir wollen ganz klar nicht
nur ein dagegen, sondern auch ein "wofür" transportieren. Das Konzept heisst
unterm Strich auch, dass wir ein kollektives (Vor-)Finanzierungsmodell für den
Orangentransport finden müssen.
Ablauf: Wir wollen etwa fünf oder sechs Stationen einlegen, die ein oder zwei
Tage dauern können: Ein Tag Aktion, plus eine oder zwei Veranstaltungen, die
entweder von uns oder von den Regionalgruppen mit ihren eigenen Schwerpunkten
oder in Kooperation gemacht werden können (Auf den von uns angebotenen
Veranstaltungen könnte es, je nach Interesse, um einzelne bzw. mehrere Aspekte
aus dem riesigen Feld globaler Landwirtschaft gehen).
Derzeitiger Stand: Wir sind knapp 10 Leute, die teilweise auch über europaweite
thematische Kontakte verfügen. Es gibt schon 4 Menschen, die die ganze Tour
oder einen Teil begleiten würden; die Ausstellungen und weiteres Infomaterial
sind verfügbar oder ziemlich gesichert; es gibt bereits in folgenden Städten
Vorbereitungsgruppen bzw. die Bereitschaft, die "Aktionstour" zu empfangen:
Basel - Wien - Heidelberg - Kassel/Göttingen - Hamburg - Bremen
-Berlin/Brandenburg - Greifswald.
MITMACHEN!
Das Aktionstourkonzept ist bisher noch sehr variabel, wir rufen ausdrücklich
dazu auf, an obigem Entwurf weiterzudenken, und kreative Erweiterungen und
Kritik einzubringen.
Wir suchen noch engagierte Leute, die Lust haben, sich bei der Vorbereitung
(Vermittlen von Kontakten zu "fortschrittlichen Kooperativen", Organisation des
Transportes, Erstellen und Verteilen von Infomaterial, Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit, Logistik, Veranstaltungskonzept, Finanzierung)
einzubringen oder auch auf der Tour selbst mitzufahren.
Wenn Ihr die "Aktionstour" in Eurer Stadt empfangen wollt, meldet Euch bitte
schnell und am besten mit konkreten Vorstellungen! Noch sind die Stationen
nicht festgelegt, und auch die oben genannten Städtegruppen brauchen noch
Unterstützung. Da wir realistischerweise nicht mehr als sechs Stationen
anfahren können, rufen wir dazu auf, im Rahmen der Aktionstour eigene
Aktionen/Veranstaltungen zu machen. Diese können dann gemeinsam beworben werden
(Plakate, Flyer) und wären Teil des Gesamtkonzeptes. Möglich ist auch, dass wir
im Anschluss an die eigentliche Aktionstour noch weitere Infoveranstaltungen
machen (ohne Orangen).
Nächstes Treffen ist am Montag, 6.11., von 9.30 bis ca. 16 Uhr in Berlin.
Bei Interesse/Fragen meldet Euch möglichst schnell: g8_landwirtschaft [at]
yahoo.de
[g8_landwirtschaft [at] yahoo.de]
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Towards an inventive strategy for attacking and blocking summits
A call to attack and block capitalism
Towards an inventive strategy
In the cycle of recent counter summit mobilisations we can see that each time
we've won its because we invented some new tactics rather than reproducing a
ritualised staged confrontation.
For example, in Seattle in 1999 the capitalists did not expect a large physical
mobilisation of people trying to shut their meeting down. In Genoa in 2001 they
expected the red zone to be the focus of action and yet we were elsewhere.
During the G8 2003, the commercial centre of Geneva could be set on fire,
blitzed without anyone being caught because we had the element of surprise.
Since Genoa we have had few successes, mainly because we were pursuing another
Genoa whilst the police organised to prevent that.
Thessaloniki, St Petersburg, Gleneagles and others were arguably failures in
terms of sabotaging capital because they were repeats of similar centralised
spectacles. However they were powerful events in terms of networking and
building relationships between disparate people and groups in struggle.
But the question is who blocks who If we organise a large mobilisation in one
place then the strategy of the state/capital is clear. They also mobilise
there. Through the nature of capital they always have greater resources than we
do. The conditions of political struggle have also changed; in many situations
night time sabotage has become safer than open demonstration on the streets.
Terrorism is the new spectacle of capital, the currency of fear is their means
to legislate against, divide and imprison us. We make their work easier if we
allow them to label us by our mobilisation in one place.
Today effective struggle against capital means blocking the economy. The
insurgents in Algeria, the piqueteros in Argentina, the anti CPE movement in
France have in common this focus: attack on circulation of capital by all
means.
Therefore we would argue that by blocking the economy through attacking
infrastructure and the flow of capital across the world we open the doors to an
insurrection.
There have been many criticisms of counter summits, notably the idea that they
are purely about spectacle. This ignores the vast power that new encounters and
networking hold for inspiring new struggle.
We believe that the power of convergence should not be lost but focused instead
on conspiracy, sharing experiences, and skills. Literally speaking, this means
that we would dissociate convergence with actions because it is harder to share
ideas under the repression that follows acts of sabotage. Hitting where it hurts
is easier when they are not watching you.
There is a value in meeting and sharing ideas prior to and after an event. This
should be a focus of centralised organisation as it has a value in its own
right. We need opportunities to strategise. We are committed to transnational
acts of sabotage but we need to learn ways of theoretically discussing them as
the police are in all our meetings.
Therefore we propose, that in Germany in 2007 the convergences are for planning
and strategising for transnational counter summit actions and analysis of their
outcomes.
The target should not be Heiligendamm but the global economy.
Meaning that, there are large international gatherings before and after direct
actions against the G8 summit that allow us the space to conspire and be
inspired together without providing the excuse for massive repression. We call
for actions to take place on the three days of the summit (6th-8th June 2007)
across the world with the aim of paralysing the global economy.
We call for these ideas to be discussed in every context of international
preparation for the summit
This proposal is not explicitly against mass actions, just against one mass
action in one place against G8. Symbolic actions are not useless but capital is
not at war in a symbolic way.
Our limitations are the bounds of our imagination.
The 22nd october collective
the 22nd october collective
[http://www.indymedia.org.uk/en/2006/10/354175.html]
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Bundesweites Vorbereitungstreffen für den BUKO 30, 3.-5.11., Leipzig
Einladung zum bundesweiten Vorbereitungstreffen für den BUKO 30
Fr. 3.11. - So. 5.11. Leipzig
Freier Kindergarten Leipzig e.V., Lobstädter Straße 14, 04279 Leipzig
Der Bundeskongress Internationalismus wird 30! Wir laden wir euch hiermit alle
herzlich zum nächsten bundesweiten Vorbereitungstreffen vom 3. bis zum 5.
November 2006 in Leipzig ein. Dort nämlich in Leipzig wird er Ostern 2007 auch
stattfinden.
Die Vorbereitungsgruppe ist weiterhin für Neue und Interessierte offen!!!
Was bisher geschah...
Zwar ohne Eintritt unterm Marxrelief, aber immerhin noch im mit Ziegenleder
bespannten Edelkongressraum des (noch) Unihauptgebäudes kamen Ende September
über 20 Leute zusammen, um erstmals inhaltliche und strukturelle
Wunschvorstellungen zusammenzutragen und erste Charakterzüge gemeinsam
"einzuschmelzen". Demnach könnten Themenbereiche wie Landwirtschaft,
Energiesicherheit, Migration, Antimilitarismus, (Frei-) Räume, Prekarisierung
und Privatisierung eine Rolle spielen, aber auch "Querschnittsthemen" wie
Feminismus und Gender (wozu es bereits eine Gruppe gibt), zu beachtende
inhaltliche Offenheiten nach Rechts, Widerstand im weitesten Sinn und natürlich
der allgegenwärtige Bezug zum G8-Gipfel, bzw. dessen Agenda. Das Jubiläum soll
zum Anlass für historische Rückblicke auf verschiedene Bewegungen werden. Ein
weiterer kontinuierlicher Punktbetrifft das methodische Selbstverständnis (auch
schon in der Vorbereitung): vom reinen Konsumieren akademischer Vorträge soll es
mehr hin zu hierarchiefernen Veranstaltungsstrukturen und zum Austausch
anwendungsorientierten Erfahrungswissens gehen. Theorien sind wichtig, wenn sie
die Bewegung weiterbringen.
Natürlich wird der Kongress auch für organisatorische Fragen der G8-Proteste als
Plattform genutzt werden, die inhaltliche Kontinuität über den Gipfel hinaus
steht jedoch im Zentrum der Vorbereitung. Erste Arbeitsgruppen haben sich zu
den Themen Widerstand, Krieg, Feminismus und Privatisierung herausgebildet.
Neben einem "open space" gibt es konkrete Workshop-Ideen zu Aktionstraining und
vor allem lokalen Zielen, denn eins ist klar: Leipzig soll mitgenommen werden.
Regionale Probleme, wie der zukünftige Nato-Flughafen, vielleicht aber auch
Auseinandersetzungen in der "Linken", wie die verschiedenen Positionen zu
bestimmten Kriegen oder Diskurse um Antiamerikanismus bzw. Antisemitismus,
können (im Sinne der vielzitierten "Glokalisierung") angegangen werden.
Kommt also zahlreich für das erste November-Wochenende in die Freie Kita
Leipzig, um weiter über ungelegten Eiern zu brüten und einen inhaltlich
spannenden Kongreß zu gestalten.
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TechniXs: Für Schlafplätze und Verpflegung werden wir sorgen.
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BITTE ANMELDEN: Damit wir besser planen können, gebt bei Interesse bitte
Bescheid (mail at buko.info)
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Ort und Anreise: Das Vorbereitungstreffen findet im Freien Kindergarten Leipzig
e.V. (Lobstädter Straße 14, 04279 Leipzig) statt. Die Freie Kindergarten
befindet sich in der Nähe der S-Bahn Haltestelle Connewitz.
Eine Lageplan findet ihr unter:
http://www.freier-kindergarten-leipzig.de/lobstaed/lageplan2.html
Geschäftsstelle der BUKO (Bundeskoordination Internationalismus)
Nernstweg 32-34 .. 22765 Hamburg .. fon 040/393 156 .. fax 280 55 122
www.buko.info ... mail at buko.info
[BUKO]