[gipfelsoli] St. Petersburg

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Mon Jul 10 16:25:59 CEST 2006


- Three Arrested at Protests Against G8 Summit in St. Petersburg, Russia
- Drei Verhaftungen in St.Petersburg
- Russland am Vorabend der G-8
- (g8) Zweiter Tag des Libertaeren Forums
- Some feelings a few days before the protests against the G8 in St Petersburg

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Three Arrested at Protests Against G8 Summit in St. Petersburg, Russia
(For immediate release)

Press Release #2
G8 2006 Info and Press Group
10/07/06

On Friday of this week (14 July, 2006), the G8 heads of state will meet in St.
Petersburg, Russia. As usual, their meetings will be met by protest and
resistance.

In Russia and further afield, protest preparations have been underway for
months. International participants are expected to take part in the protests in
St. Petersburg, as well as in a Global Day of Action against the G8 and in
solidarity with the protests on Thursday 13 July.

Pressure, and threats of serious repression have been being made against those
planning on taking to the streets of St. Petersburg this week. Yesterday, the
first arrests were made.

Two Germans who had taken part in a “cycle caravan” to St. Petersburg were
arrested along with a Russian. On their way back from shopping they were
stopped by the police. Despite all of them having ID, they were taken to the
local police station after being suspected of wanting to take part in protests
against the summit. The Legal Team, providing protesters and others with legal
advice, called the police stations who informed them that they were suspected
of “Provocative Actions in the Territory of the Russian Federation“.

Police have said that they are attempting to organise a Russian-German
translator, although this could take a while.

Adam Jones, of the “G8 2006 Info and Press Group“, set up to provide information
about protests in St. Petersburg commented, “It is completely unacceptable that
people could be held for days in custody on the pretext of there being no
translators available. Those arrested should be released immediately.“

Kimmie Kliff of the same group explained, “It's important to show that there
will be resistance against the G8 and the world they represent wherever they
go, and also that international solidarity will be shown with those subject to
repression at international summits. That's why we will also be demonstrating
against Bush and Merkel's meeting here in Germany on Thursday, and taking part
in the Global Day of Action on Friday.“


For more information contacts:
G8 2006 Info and Press Group
Tel: Adam Jones, ++49 (0)0162 350 8948
Email: presse at gipfelsoli.org // spb8media at riseup.net
Web: http://presse.gipfelsoli.org

Notes to the Editor
1) The call for a Global Day of Action, issued by the Russian “Network Against
G8“ is available online here:
http://www.nadir.org/nadir/initiativ/agp/g82006/index.html (English, German and
other languages)

2) Information about protests against Bush's meeting with German Chancellor,
Angela Merkel is online here: http://www.bush-in-stralsund.de/ and here:
http://www.g8-2007.de/200606/bush.php (in German only)

[presse.gipfelsoli.org]


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Drei Verhaftungen in St.Petersburg

Gestern Abend wurden in St.Petersburg drei Leute verhaftet. Zwei von ihnen
kommen aus Deutschland und sind mit der Fahrradkarawane nach St.Petersburg
gekommen. Ausserdem wurde noch ein Russe verhaftet, mit dem sie Unterwegs
waren. Sie wurden gestern auf dem Weg zuruck vom Einkaufen von der Polizie
aufgehalten und nach ihren Paessen gefragt. Obwohl sie alle Ausweise hatten
wurden sie zur Identitaetsfeststellung im Zusammenhang mit dem G8-Gipfel, mit
auf die Wache genommen. Bis heute morgen waren sie immer noch aufder
Polizeiwache. Vom Legal-Team wurde auf der Polizeistattion angerufen. Als
Auskunft wurde gesagt, das bei den Personen erwartet wurde, dass sie
provokative Aktionen auf dem Gebiet der Russischen Foederation machen.
Laut Aussage der polizei wird gerade versucht, eine Uebersetzung zu
organisieren. Dies kann aber wohl noch dauern.
Das Legal Team in St.Petersburg steht auch im kontakt mit der deutschen
Botschaft in St.Petersburg.
Gestern Abend wurden in St.Petersburg drei Leute verhaftet. Zwei von ihnen
kommen aus Deutschland und sind mit der Fahrradkarawane nach St.Petersburg
gekommen. Ausserdem wurde noch ein Russe verhaftet, mit dem sie Unterwegs
waren. Sie wurden gestern auf dem Weg zuruck vom Einkaufen von der Polizie
aufgehalten und nach ihren Paessen gefragt. Obwohl sie alle Ausweise hatten
wurden sie zur Identitaetsfeststellung im Zusammenhang mit dem G8-Gipfel, mit
auf die Wache genommen. Bis heute morgen waren sie immer noch aufder
Polizeiwache. Vom Legal-Team wurde auf der Polizeistation angerufen. Als
Auskunft wurde gesagt, das bei den Personen erwartet wurde, dass sie
provokative Aktionen auf dem Gebiet der Russischen Foederation machen.
Laut Aussage der polizei wird gerade versucht, eine Uebersetzung zu
organisieren. Dies kann aber wohl noch dauern.
Das Legal Team in St.Petersburg steht auch im kontakt mit der deutschen
Botschaft in St.Petersburg.

e-Mail: piter.legal at yahoo.com
Homepage:: http://ru.indymedia.org/int


[indymedia.de, von egal - 10.07.2006 08:49]


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Russland am Vorabend der G-8

Das Organisationskomitee des gegen-G-8-Gipfels und des russischen Sozialforums
von St. Petersburg bittet die internationalen Netzwerke, sich gegen die
Repressionen zu mobilisieren, die die AktivistInnen der gewerkschaftlichen,
gesellschaftlichen und politischen Gruppen in Russland erleiden müssen.

Es folgt ein Artikel von Carine Clement (Journalistin und Organisatorin des
Gegengipfels und des Sozialforums in St. Petersburg)

Vorbereitung der G-8: Welle von Festnahmen in vielen Regionen Russlands: Schon
seit Wochen interessieren sich die Geheimdienste und die Polizei sehr für die
russischen Aktivisten, die mit gesellschaftlichen Protestbewegungen oder
globalisierungskritischen Netzwerken zu tun haben. Im Vorfeld des Gegengipfels
und des Sozialforums in Russland vom 13.-16. Julis 2006 steigt die Spannung.
Seit dem 5. Juli haben sich die „präventiven Verhaftungen“ von Aktivisten
vervielfacht, die sich anschicken, den Zug nach St. Petersburg zu besteigen.

In der Nacht vom 6. bis 7. Juli sind manu militari sechs AktivistInnen der
Vereinigung „Für die Entwicklung der Region von Nakhodka“ (russischer Ferner
Osten) aus der Transsib geholt worden. Tatiana Kortschevnaia hat es geschafft,
sich am Bahnhof von Tschita per Telefon mit den Organisatoren des Sozialforums
in Verbindung zu setzen, dann verlieren sich ihre Spuren sozusagen in der
Natur… Kurz vor ihrem Verschwinden haben die AktivistInnen gemeldet, dass sie
beim Verlassen des Zuges einkassiert worden seien.

Am Donnerstag dem 6. Juli, als er schon im Zug Richtung St. Petersburg saß,
wurde Roman Burlak, vom Komsomol Krasnoiarsk, vom Sicherheitsdienst verhört. Er
hat sich schnell seinen Pass wegnehmen lassen, was ihn nun ständigen
Identitätskontrollen aussetzt. Bei einer nten Kontrolle haben die Polizisten -
oh, welch Überraschung Dynamit in dem Waggon entdeckt, in dem er gereist war.
Am Bahnhof Atchinsk (Region Krasnoiarsk) wurde er auf die lokale Polizeistation
gebracht. In Novosibirsk ist Vadim Ivanov, ein junger Aktivist einer radikalen
Organisation mit dem Namen „Avantgarde der Roten Jugend“ seit Donnerstag
vermisst gemeldet. Als ihn seine Kameraden zur Abreise des Zuges erwarteten,
ist er nicht gekommen. Sein Handy antwortet nicht.

In Ilievsk (Republik von Udmurtien) ist ein junger Anarchist und Mitglied des
örtlichen Koordinationsrates für die sozialen Kämpfe auch am Donnerstag auf
offener Straße festgehalten worden. Er hat ebenfalls den ganzen Tag und die
Nacht auf der Wache verbracht. Es haben sich glücklicherweise ehrliche Richter
gefunden, die ihn von lügenhaften Anklagen freigesprochen haben. In der Nacht
von Donnerstag auf Freitag wurde er freigelassen, zum großen Teil dank der
Mobilisierung der Mitglieder des Rates für die sozialen Bewegungen, die auch
auf der Reise zum Gegengipfel waren.

In Tomsk wurde ein Gewerkschaftler der Sibirischen Arbeiterkonföderation
(Gewerkschaft) auch am 6. Juli, am Vorabend seiner Reise nach St. Petersburg,
festgehalten, aber er hatte weniger Glück. Nach einem zu schnellen Urteil und
aufgrund einer falschen Anklage wurde er für 10 Tage eingesteckt. Im Augenblick
befindet er sich im Hungerstreik, um gegen diesen ungerechten Prozess zu
protestieren.

Selbst in Moskau wurde um 22. Uhr am Donnerstag eine Gruppe junger Anarchisten,
die ruhig in einem Park im Staatzentrum saßen, von Polizisten mitgenommen, die
auf Anti-G8-Plakate aufmerksam geworden waren, die sie bei den jungen Leuten
gesehen hatten… Nach einem Verhör wurden sie nach den drei gesetzlich
festgelegten Stunden freigelassen, aber ihre Plakate wurden konfisziert.

In Saratov wurde ein Aktivist der Nationalbolschewistischen Partei am 5. Juli
aus dem Zug geholt und musste neun Stunden in den Büros der Dienststelle für
den Kampf gegen den Extremismus verbringen. Angebliches Motiv: er würde von der
Bundespolizei gesucht. Es handelt sich bei ihm jedoch um einen Studenten im 2.
Studienjahr des Politechnischen Instituts von Saratov, der nichts von einem
Kriminellen auf der Flucht gemein hat.

In Barnaul (Altai) müssen junge Kommunisten schon seit Tagen wiederholte Verhöre
über sich ergehen lassen. Ihre Eltern erhalten Telefonanrufe von Polizisten, die
sich angeblich um den Verbleib ihrer Kinder „Sorgen machen“. Alles dies, um die
jungen Leute davon abzuhalten, am Gegengipfel in St. Petersburg teilzunehmen.

Berichte über Vorfälle dieser Art gibt es auch noch aus mehreren anderen
russischen Städten, was nichts Gutes hinsichtlich der Haltung der Machthaber,
was den Gegengipfel angeht, vermuten lässt. Erinnern wir uns, dass vom 13.-15.
Juli das Zweite Russische Sozialforum am Kirovstadion stattfinden wird, wo es
ein Zeltdorf geben wird. Die Bundes- und die örtlichen Behörden scheuen sich
nicht, ihre Großzügigkeit gegenüber den Globalisierungsgegnern an die große
Glocke zu hängen, denen sie dieses Stadion „überlassen“ hätten. Aber sie
scheuen sich sehr, die Repressionen hinter den Kulissen zuzugeben. Außerdem ist
Informationen zufolge, die vom Organisationskomitee des Gegengipfels ausgehen,
den AktivistInnen der sozialen Bewegungen das Demonstrieren am 15.7.
nachmittags verboten worden.
Am Vorabend des G-8 Gipfels steigt die Spannung, und die Wolken konzentrieren
sich über dem Kirov-Stadion, was schlechte chilenische Erinnerungen hervorruft…

Aus dem Französischen von Carla Krüger
Aktivistin vor der Abreise nach St. Petersburg

[g8-protest]


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(g8) Zweiter Tag des Libertaeren Forums

Beim Libertaeren Forum in Moskau treffen sich zur Zeit um die 100 AktivistInnen
aus Russland, Moldawien, Ukraine, Wales, Finnland, Deutschland, England und
einigen anderen Laendern um Vorbereitung fuer den bevorstehenden G8-Gipfel in
St.Petersburg vom 15-17.7. zu treffen.
Hier findet ihr ein Bericht vom Zweiten Tag, sowie noch ein paar aktulle Infos
ueber die Lage in St.Petersburg.
Der Zweite Tag des Forums begann, wie schon gestern, mit einer Stunde
Selbstverteidigungsuebung. Aufgrund der Recht fruehen Uhrzeit, und der doch
immer wieder langen Wegstrecken in Moskau schafften es nicht alle
TeilnehmerInnen zu kommen. Um 11:00 ging es dann geminsam los. In der ersten
Workshop Phase gab es ein Workshop zu Anarchismus und Bolschewismus. Ein
agekuendigter Indymedia-Workshop verschob sich um eine Stunde nach hinten, so
das die meissten Leute zu einem Workshop ueber Bezugsgruppen gingen. Hier wurde
nicht nur theoretisch versucht das Bezugsgruppenkonzept zu erklaeren, sondern es
wurde auch an Hand von praktischen Beispielen diskutiert, warum es sinnvoll ist
auch in St.Petersburg in Bezugsgruppen organisiert zu sein.
Wie gesagt um eine Stunden verspaetet begann dann der Workshop ueber Indymedia.
Aufgrund von mangelnden Technischen Ressourcen wurde es ein Einfuehrung in die
Geschichte und die Ideen von Indymedia. Kurz wurde auch auf die Handhabung der
russischsprachigen Seite eingegangen. Ausserdem wurde lange ueber den Sinn von
alternativen Medien und den Umgang mit ihnen Diskutiert, dies auch wieder
anhand von vielen praktischen Beispielen.
Der ausserdem noch geplante Themenkomplex, zum Umgang mit Manstream Medien ging
aufgrund von mangeldem Interesse unter.
In der zweiten Workshop Phase am Mittag gab es einen Workshop zu Globalisierung
und Arbeiterrechten im Zusammenhang auch mit Prekarisierung. Zur Vernetzung
diente ein Treffen von Food not Bombs AktivistInnen aus ganz Russland. Am
besten besucht war diesmal eine Einfuehrung in Pink-Silver Techniken. Hier
wurde nicht nur das Konzept von Pink-Silver vorgestellt und die Anwendbarkeit
auf St.Petersburg diskutiert, sondern es wurde auch gleich praktische Sachen
ausprobiert. Nach viel Zeit fuer den Lunch, wo es nebenbei immer viele nette
Gespraeche und Diskussionen gibt, ging es weiter mit der dritten Workshopphase.
Hier gab es zwei Diskussione zu Gefangnensolidaritaet in der Anarchistischen
Bewegung und zu Informations Technologien und Aktivismus. Ausserdem gab es ein
Treffen, was sich den ganzen Rest des Forums fortsetzen soll, um Moeglichkeiten
fuer Aktionen und Proteste in St.Petersburg zu planen.
Gleichzeitig zu der lezten Workshopphase, gab es im Moskauer Center eine
oeffentliche Veranstaltung in einem alternativen Club. Hier wurden Filme
gezeigt und es gab einen kurzen Vortrag, warum wir hier sind und was wir
machen. Ziel der Veranstaltung war es auch Mainstream Medien die Moeglichkeit
zu geben, etwas ueber das Forum zu berichten und in direkten Kontakt mit leuten
zu kommen. Ausserdem war es Ziel Alternative Leute die von den ganzen Sachen
rund um den G8 noch nicht soviel mitgekriegt haben zu informieren.
Auch auf dem Forum selber endete der Abend beschaulich mit gemeinsamen Filme
gucken.

St.Petersburg und Repressionen
Bis gestern Abend wurden insgesamt ca. 20-30 Leute die auf der Fahrt nach
St.Petersburg waren aus den Zuegen gezogen und an der Weiterfahrt gehindert.
Hierbei handelte es sich um AktivistInnen die aus kleinern Orten in ganz
Russland kamen und oft der Polizie als sehr aktiv bekannt sind. Zum Teil gibt
es Berichte von Leuten aus Sibirien die auch auf der Wache verpruegelt wuerden.
Mindestens eine Person wuerde auch schon im Wohnort festgenommen, mit der
Begruendng eine Schlaeggrei geraten zu sein und dann die eingreifende Polizie
beleidigt zu haben. Die Person wurde zu 10 Tagen gewahrsam verurteilt, womit
ihr die Moeglichkeit in St.Petersburg zu demonstrieren genommen ist.
Schon seit Anfang Juni wurden vermehrt Reise-Agenturen angesprochen und
aufgefordert ihre Touristen nicht nach St.petersburg zu schicken, sondern
woanders hin umzuleiten. Mittlerweile gibtes auch Berichte von Einschraenkungen
beim Zug, Schiffs und Flugverkehr. So wurden leute die aus St.Petersburg mit dem
Schiff nach FInnalnd oder Litauen ausreisen wollten gezwungen Busse zu nehmen
weil ihre urspruenglichen Verbindgungen gecancelt wurden.

Hier noch ein Link zu einem Artikel ueber des ersten Tag des Forums und mit
einigen links.
http://de.indymedia.org/2006/07/151788.shtml

[indymedia.de, von war da - 10.07.2006 07:00 ]


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Some feelings a few days before the protests against the G8 in St Petersburg


The authorities in St Petersburg have banned the demonstration that the Russian
Social Forum were planning. They were ridiculing the organisers by saying they
could march around the Kirov stadium where the RSF is organised. (This is just
to report on repression, not to support the RSF, where nationlist, statist,
capitalist and fascist elements are participating among people with perhaps
some good intentions.)

At the moment there are already lots of police patrolling the city centre of St
Petersburg and the authorities have said that no demonstrations will be allowed
or seen.

The plan of the authorities is to prevent all people they consider are planning
to protest to even enter the city. Railways and telecommunications companies
are cooperating with the authorities providing them information. There have
already been incidents where people have been picked off from trains.

So the repression is at an all-time-high while the G8 leaders are about to meet
to make their catastrophic future plans of state-capitalist-industrialist
domination. This is terrorism on global level. Concerning the climate change
situation the G8 policies are a global suicide strike. Concerning peak oil and
the enfolding global energy crisis, the globalised industrial civilization will
fall with potentially catastrophic consequenses. It is also a fact that these
people are commiting cold-blooded mass murders in regions such as Iraq,
Chechnya and Congo DRC.

Majority of folks around the world need to see the situation in its severity.
The world views of these chief industrialists need to be questioned, as well as
their materialistic, psychopatic ideas of good life. Their destructive practical
activities need and can be stopped by grassroots direct action. And an
alternative way of life free of capitalism, the state and industrialism (and
all other forms of oppression too, such as patriarchy, racism, homophobia,
ageism, speciesm etc.) need to be created in order for us to survive and
thrive.

The Libertarian Forum, a desperate but vigorous attempt to reach these and other
goals has been going on in Moscow for two days. Lots of representations,
discussions and networking has been taking place in this well organised event.
During the first day some background was given about the legal situation and
the history of the anarchist movement in Russia. During the second day there
were discussions and presentations on Indymedia, anarchism's and bolshevism's
relationship in Russia, precarization, political prisoner support and
carnevalistic street protest and other tactics.

So while the cronies of Kreml, White House and others are preparing their
destructive plans, so are those too who want and enjoy to fight for a good life
and refuse to bow down to repression even though the situation seems desperate.
May the revolutionary underground affinity groups be succesful in their direct
actions! For a world which has enough empathy to beat the oppression in all its
forms!

For announcements and more information:
http://spb8.net
http://indyvideo.ru
http://piter.indymedia.ru

[reclaimthecommons at gmail.com]